Abbehausen Nach sieben Jahren im Dornröschenschlaf wurde dem Nordenhamer Silvesterlauf durch Jörg Brunkhorst und Tanja Lischewski wieder eine neue und vielversprechende Zukunft geschenkt: Über 250 Läufer gingen am Silvestertag auf der neu ausgemessenen Strecke am Ortsrand Abbehausens an den Start. Sie kamen aus Nordenham, Butjadingen und der übrigen Wesermarsch ebenso wie aus Oldenburg, Bremen und dem Ammerland und sogar aus Duisburg, Mönchengladbach und Düsseldorf.

Ein kurzer Blick zurück: Ausgerechnet nach seiner 25. Jubiläumsausgabe hatte der beliebte Lauf im Jahr 2011 ein jähes Ende gefunden, weil das damalige Organisatoren-Team um Harald Peplau nicht mehr genügend Helfer fand.

Für ein Comeback musste jetzt also eine ganz neue Logistik her. Tanja Lischewski und Jörg Brunkhorst, der unter anderem den Nordsee-Firmenlauf in Blexen ausrichtet, rührten kräftig die Werbetrommel. Es gelang ihnen, den TSV Abbehausen, die Nordenhamer Weserläufer sowie das DRK und die DLRG mit ins Boot zu holen.

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Ein weiteres Plus dieser Partnerschaft mit dem TSV: Die Läufer hatten die Möglichkeit, sich in der nahegelegenen Sporthalle umzuziehen und zu duschen. Die Organisatoren und ihre etwa 50 Helfer nutzten den Umstand, zum Abschluss hier auch die Sieger zu ehren.

Gestartet wurden die drei Läufe ein paar hundert Meter entfernt an der Mühlenstraße. Dazu eingeladen waren neben ambitionierten Läufern natürlich auch Breitensportler, Walker und Nordic Walker, denen es nicht um Bestzeiten, sondern vor allem um die Bewegung an der frischen Luft und um das Gemeinschaftserlebnis ging.

Kein Regen

Die Voraussetzungen waren am Montag optimal – wenig Wind und kein Regen und die Luft weder zu kalt noch zu warm. Punkt 11 Uhr fiel der Startschuss für das Bambini-Rennen über 600 Meter. Dabei siegte der 8-jährige Pepe Arndt vom Verein „Runners of the wild“, ganz dicht gefolgt von dem gleichaltrigen Noah Halbeck vom SV Phiesewarden.

Gestoppt übrigens wurde voll elektronisch: In den umgebundenen Startnummern waren Sensoren eingearbeitet. Während beim Kinder-Lauf nur neun Läufer an den Start gingen, waren es eine viertel Stunde später beim 5-Kilometer-Lauf schon 92. Als erster erreichte der Oldenburger Finn Hannawald vom 1. TCO Die Bären das Ziel.

Die größte Läufergruppe sammelte sich dann am Start zum 10-Kilometer-Lauf. Der 29-jährige Jan Knutzen von der SG akquinet Lemwerder war allerdings von Beginn an der Favorit des Rennens, denn er hatte bereits beim Bremen-Marathon im Oktober ganz oben auf dem Siegertreppchen gestanden. Und tatsächlich lief er nach 32 Minuten auch in Abbehausen als erster durchs Ziel.

85-Jähriger dabei

Nur acht Minuten später erreichte auf Platz 7 Karoline Löffel aus Garrel als erste Frau die Linie. Der älteste Läufer des Tages war der 85-jährige Heinz-Georg Weichbrodt aus Wilhelmshaven. Nachdem ihm in der letzten Woche beim Lauf in Bremerhaven der Überquerung von vier Autobahnbrücken wegen zum Schluss die Puste knapp geworden war, hatte er sich jetzt vorgenommen, wenigstens in Abbehausen den Niedersachsenrekord in der Klasse M 85 zu knacken. Aber auch diesmal verpasste er das Zeitziel von 66 Minuten knapp.

 Beim Bambini-Lauf über 600 Meter hatte der 8-jährige Pepe Arndt mit 1:57 Minuten die Nase vorn vor Noah Halbeck (1:58), Anthea Nocker (2:18), Jona Wagner (2:20), Noah Wagner (2:23), Lea-Sophie Schremmer (3:07), Jana Föhre (3:08), Yannis Kanditt (3:31) und Emely Schremmer (3:35).

 Beim 5-Kilometer-Volkslauf siegte Finn Hannawald mit 17:00 Minuten vor Janno Meenken (17:34), Sophia Volkmer (17:48), Jost Hornbostel (18:03), Bereket Ahferam (18:29), Manfred Siebert-Diering (18:43), Jan Diettrich (18:43), Eibo Heinrichs (19:51), Mathis Eckert (19:51) und Sönke Harfst (20:26).

 Beim 10-Kilometer-Volkslauf ging Jan Knutzen nach 32:08 Minuten als erster durch Ziel, gefolgt von Daniel Eilers (36:16), Frank Gräfedünkel (36:31), Bastian Rohde (37:37), Jendrik Schirdewan (39:10), Rene Schremmer (39:39), Karoline Löffel (40:07), Hauke Steeken (41:32), Philipp Arndt (41:48) und Stefan Rudolf (42:26).

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