Abbehausen Die Bezirksliga-Fußballer des TSV Abbehausen haben die passende Reaktion gezeigt. Eine Woche nach der 0:5-Niederlage beim BV Bockhorn hat die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Immerthal am Sonntag ihr Heimspiel gegen den Fünften VfL Stenum mit 2:1 (2:1) gewonnen.

Sie konnten den Abpfiff kaum erwarten. Während der fünfminütigen Nachspielzeit schritten Immerthal und Abbehausens Sportlicher Leiter Harald Renken nervös auf und ab. „Es geht ja nur um so eine Kleinigkeit wie den Klassenerhalt“, sagte Renken. Dann die Erlösung: Der gute Schiedsrichter Dennis Hohmann beendete die Partie, und die Grün-Gelben hatten drei eminent wichtige Punkte im Sack.

Traumstart

Gegen den starken Aufsteiger, der aus den letzten fünf Spielen vier Siege und ein Unentschieden geholt hatte, erwischten die Abbehauser einen Traumstart. In der 3. Minute schickte Danny Kühn Kapitän Ruben Rebmann auf die Reise, der im Sprint im Stenumer Strafraum von Marten Michael von den Beinen geholt wurde. Logische Folge: Elfmeter. Julian Hasemann verwandelte sicher zum 1:0.

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Es entwickelte sich eine offene Partie. Die Gäste überzeugten mit einem geordneten Aufbauspiel – die Abbehauser setzten vor allem Kampfkraft dagegen. Chancen ergaben sich aber auf beiden Seiten nur selten.

Einmal war die TSV-Defensive im ersten Abschnitt dann doch nicht auf der Höhe. Nach einem kurz ausgeführten Eckstoß und der anschließenden Flanke ließ sie Marten Michael unbedrängt zum 1:1 einköpfen.

Aber der Schock hielt nicht allzu lange an. Kurz vor dem Pausenpfiff eroberte Matthias Kemper den Ball im Mittelfeld. Hasemann steckte überlegt zu Rebmann durch, der zunächst den Stenumer Torhüter Ole Siedenburg ausspielte und dann seelenruhig zum 2:1 einschob.

Im zweiten Durchgang gab es sogar noch weniger Höhepunkte, obwohl beiden Teams ihr Bemühen deutlich anzumerken war. Für den TSV vergab Kemper eine gute Möglichkeit (58.). Auf der anderen Seite entschärfte Michael Mittmann, der für den verhinderten Gytis Clausen das Abbehauser Tor hütete, einen Flachschuss von Lennart Höpker mit einer Fußabwehr.

Alles im Griff

Das große Zittern hätte am Ende aber nicht mehr sein müssen. Gleich zweimal kam Hasemann in der Schlussphase aussichtsreich zum Abschluss, verfehlte aber das Ziel. Weitere Kontermöglichkeiten spielte der TSV nicht konsequent zu Ende. Die Abbehauser Hintermannschaft hatte aber alles im Griff. Der VfL kam zu keiner nennenswerten Torchance mehr, so dass der Sieg letztlich nicht in Gefahr geriet.

„Wir haben in der Rückrunde in den letzten Minuten schon so viel Mist erlebt, dass ich erst nach dem Abpfiff richtig durchatmen konnte“, sagte Coach Immerthal. Der Sieg sei über den Kampf zustande gekommen. Im Endeffekt würden aber nur die drei Punkte zählen.

Tore: 1:0 Hasemann (3., Foulelfmeter), 1:1 Michael (38.), 2:1 Rebmann (43.).

TSV: Mittmann - Reesing, Müller, Wohlrab, Serednicki (62. Beerepoot) - Kemper (80. Atilgan), Renken - Dettmers (66. Plate), Rebmann, Kühn - Hasemann.

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