Abbehausen „Wir sind seit 2012 in der Bezirksliga dabei. Die neue Saison wird für uns so schwer wie noch nie, da die Konkurrenz mächtig aufgerüstet hat“, lautet die Prognose von Harald Renken als sportlicher Leiter beim TSV Abbehausen für die kommende Spielserie. Sein Trainer Frank Meyer folgert daraus: „Gerade gegen die Konkurrenz auf Augenhöhe dürfen wir uns keine Ausrutscher leisten“.

24 Spieler umfasst der neue Kader des TSV. Dabei ist wieder Jannik Beerepoot, der aus Studiumsgründen über zwei Jahre pausieren musste. „Ich möchte es noch einmal im Kader der Ersten wissen. Im Oktober habe ich mein Studium in Bremen abgeschlossen. Da ich kein Auto besitze, muss ich die Anfahrten zum Training und Spiel stets organisieren.“ Beerepoot ist ein technisch starker Akteur, dem ein Stammplatz durchaus zuzutrauen ist.

Noch einmal wissen will es auch Defensivspieler Christian Luga, der aus der Zweiten Mannschaft in den Bezirksligakader aufrücken wird. „Über sechs Jahre war es mir beruflich nicht möglich, am Training teilzunehmen. Das hat sich nun zum 1. Juli geändert. Daher greife ich noch einmal an.“ Von der SG Schwei/Seefeld/Rönnelmoor sind Kevin Lanzendörfer und Benjamin Weser zum TSV gewechselt. Die Offensivspieler haben in der Vorbereitung mit guten Leistungen bewiesen, dass sie das Zeug für die Bezirksliga haben.

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Geplagt wird der TSV von Verletzungsproblemen. „Schon jetzt fallen einige Akteure mit Stammplatzgarantie auf lange Zeit aus“, ärgert sich Frank Meyer. Andre Böse, Grezgorzs Serdenicki, Nico Bischoff, Adrian Dettmers und Niklas Budde werden aufgrund von argen Verletzungen teils dauerhaft fehlen.

Hoffnungen auf eine zeitige Rückkehr machen sich jedoch Budde (Schulteroperation) und Kapitän Böse (Knieprobleme). „Mit der Schulter ist seit der Verletzung im vergangenen Oktober alles wieder in Ordnung. Nun muss ich mich wieder mit der nötigen Geduld herankämpfen“, sagt Budde. Böse ist sogar noch hoffnungsvoller: „Meinem Knie plagt derzeit ein Zimperlein, dass bei Belastung stets wieder auftritt. Das wird schon bald wieder.“

Pech in der Vorbereitung hatte Stürmer Sebastian Rabe: „Ein Insektenstich führte bei mir zu einer Blutvergiftung, Sowas wirft unverhofft zurück“. Renken wiederum freut sich über die guten Leistungen in der abgelaufenen Saison von Bjarne Böger: „Er war nicht nur mit neun Treffern unser erfolgreichster Torschütze, sondern auch ein Leistungsträger im offensiven Mittelfeld“. Der sportliche Leiter trauert ein wenig dem Stürmer Julian Milz hinterher: „Ihn mit seiner Schnelligkeit im Sturm zu ersetzen, wird nicht leicht.“

Spartenleiter Mike Habbe lässt mit seiner Aussage viele Fußballer durchatmen: „Wir haben für die neue Saison primär unseren Naturrasen als Spielort gemeldet. Der Kunstrasen kommt nur noch bei anhaltend schlechter Witterung infrage“. Bekanntlich beklagen alle Trainer der Bezirksliga die gelittene Qualität des Kunstrasens.

Frank Meyer möchte seine Elf in dieser Saison taktisch verbessern: „Die einzelnen Mannschaftsteile müssen im Kampf gegen den Ball enger zusammenrücken, sonst schlägt das Pressing fehl“. Zudem feilt er an einer Heim- und Auswärtstaktik. Die Disziplin seiner Elf prangert der Trainer nicht an: „Da gibt es nichts zu meckern.“

Eines allerdings mag er gar nicht – Ungerechtigkeit. Dabei erinnerte er sich an einigen Situationen in der abgelaufenen Saison, in der Unparteiische aus seiner Sicht falsch gegen den TSV entschieden hätten.

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