Abbehausen „Beim TSV Abbehausen muss man nur irgendwie gewinnen und das Spiel schnell abhaken“, meinte Fußballer Arkadius Wojcik vom SV Brake nach dem 2:0 (0:0)-Sieg seiner Mannschaft am Sonntag beim Ligagefährten aus dem Nordenhamer Stadtwesten. Wojcik schimpfte keineswegs auf das Abbehauser Team, sondern meinte den sehr kurzen Kunstrasen an der Enjebuhrer Straße, den nur wenige auswärtige Fußballer mögen.

Zweifacher Torschütze war André Jaedtke (67., 84.). Beim ersten Tor hatte Sascha Schwarze ihm die Kugel aufgelegt. Aus spitzem Winkel traf der Zugang in die Maschen. Wegbereiter zum 2:0 war Patrick Lizius. Jaedtke umdribbelte anschließend noch einen Gegenspieler. Dieser Treffer gegen eine aufgerückte Abbehauser Abwehr war die Entscheidung. Fabian Strauß hätte sogar auf 3:0 erhöhen können, doch aus kurzer Entfernung scheiterte er an Sören Büsing im Tor der Gastgeber.

TSV-Trainer Kuck war der zweite Gegentreffer schon fast egal: „Im Pokal musst du nach einem Rückstand die Abwehr ein wenig öffnen, dass hat Brake mit seiner offensiven Qualität gleich ausgenutzt.“

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Harald Renken, sportlicher Leiter der Hausherren, zog nach der Partie folgende Bilanz: „Gegen eine qualitativ starke Braker Mannschaft haben wir gut mitgehalten.“ Der verletzte TSV-Stürmer Daniel Hämsen sah folgendes Defizit der Heimelf: „Wir haben uns zu wenige Chancen erarbeitet.“

Die Teams boten den Fans ein zähes Spiel ohne viele Torchancen. Nickelig wurde es oftmals im zweiten Durchgang. Das endete mit einer Roten Karte für den Braker Tanju Temin (74.). Er leistete sich eine Notbremse gegen den quirligen TSV-Stürmer Julian Milz, der kurz darauf mit einem Distanzschuss an Patrick Lahrmann im Braker Tor scheiterte. SVB-Spieler Sascha Schwarze – liebevoll von seinen Mitspielern „die Maschine“ genannt – verließ das Spielfeld mit einer dicken Beule an der Stirn.

Brakes Coach Gerold Steindor war wegen des Feldverweises verstimmt: „Wenn das eine Rote Karte war, hätte Abbehausens Torhüter auch die Rote Karte sehen müssen. Auch er hat die Notbremse im ersten Durchgang gegen Stefan Jaedtke gezogen.“ Büsing hatte Glück. Er kam mit einer Verwarnung davon.

Kuck wiederum sah eine Großchance seiner Elf durch Niklas Budde kurz vor der Pause: „Lahrmann hat ihm in letzter Sekunde den Ball vom Kopf gefischt. Ein Tor zu diesem Zeitpunkt hätte uns Selbstvertrauen gegeben.“

Steindor war mit seiner Elf im ersten Durchgang nicht zufrieden: „Da waren wir träge im Spielaufbau.“ Jaedtke (23.) traf mit einem Heber nur die Torlatte. Brake kam in Unterzahl in den Schlussminuten zu einigen Kontermöglichkeiten, spielte diese aber nicht konsequent aus.

Kuck meinte nach der Partie: „Wir hatten zuviel Respekt vor der Braker Offensive.“ Seine Elf baute in der eigenen Hälfte sehr oft mit Erfolg ein engmaschiges Abwehrnetz auf. Gegen Jaedtkes Abschlussstärke war jedoch kein Kraut gewachsen.

Tore: 0:1, 0:2 Jaedtke (67., 84.)

TSV: Büsing - N. Hartmann, Kemper, Müller Serednicki, Kühn, F. Milz, Böse, J. Milz, Budde, Dettmers.

SVB: Lahrmann- Westphal (75. Strauß), Wojcik, Jankowski (79. Günther), Preuß, Schwarze, Mathes, Temin, Pleus, Lizius, Jaedtke.

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