Abbehausen Dass die Bezirksliga-Fußballer des TSV Abbehausen in einem Heimspiel mit einem Tor zur Halbzeit zurückliegen, ist bekanntermaßen keine Seltenheit. So geschehen auch am Sonntag gegen den FC Hude. 1:2 stand es zur Pause. Abbehausen kam stark aus der Pause zurück. Normen Hartmann und Niklas Budde drehten mit ihren Treffern den Spieß um. Der TSV gewann noch mit 3:2.

„Wir haben nicht unverdient gewonnen, denn wir sind in der zweiten Hälfte volles Risiko gegangen“, meinte der Abbehauser Trainer Frank Meyer. In der Viertelstunde nach der Halbzeitpause war der Druck der Gastgeber besonders erkennbar, denn der TSV kam in dieser Zeit gleich zu sechs Eckbällen. Und diese versprachen zunehmend mehr Torgefahr. Belohnt wurde es, als Normen Hartmann (75.) per Kopf nach einem Torwartfehler von Timo Hertlein zum 2:2-Ausgleich traf.

Hertlein war dennoch der beste Huder Akteur, denn er zeigte wiederholt erstklassige Reflexe. Seinem einzigen Fehler folgte die bittere Ernüchterung. „Danach waren wir kurze Zeit von der Rolle, und daraus hat unser Gegner Kapital geschlagen“, ärgerte sich FCH-Trainer Lars Möhlenbrock. Niklas Budde war herrlich von Adrian Dettmers freigespielt worden. Freistehend ließ er Hertlein keine Abwehrmöglichkeit (78.).

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Budde – der Ideengeber bei den Grün-Gelben im Mittelfeld – atmete nach seinem Treffer durch: „Ich hatte viel zu viel Zeit beim Abschluss. Normalerweise geht das dann schief.“ Sein Mitspieler Maik Müller hatte derweil folgende Worte für den Unparteiischen Philip Eiben aus Wiefelstede übrig: „Der muss mal an seinem Ton arbeiten.“ Neben Budde glänzte beim TSV Matthias Kemper auf der linken Seite in der Abwehrkette: „Stehst du im Tabellenkeller, gewinnst du solche Spiele wie heute nicht“, sagte er.

Auch Nico Bischoff konnte auf der rechten Abwehrseite mit klugem Passspiel überzeugen: „Die Außenpositionen liegen mir besonders, denn da kann ich mich offensiv mit einschalten“, sagte er.

„Da waren soviel Beine, ich habe einfach draufgehalten“, schilderte der Abbehauser Till Wickner seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Er hatte den Ball genau in das Tordreieck geschossen. Hartmann hatte zuvor per Fallrückzieher einen Verteidiger auf der Torlinie getroffen. Wickner verwertete den Abpraller mit Nervenstärke.

Ole Schönboom war der Huder Unruheherd für die TSV Abwehr. Denn er schoss die Gäste gleich zweimal in Führung.

Hudes Trainer Möhlenbrock zog ein ungewöhnliches Fazit: „Wir sind alles Amateure. Das Ergebnis spielte für mich eine Nebenrolle. Heute haben uns 80 treue Fans begleitet, die einen tollen Fußball von uns gesehen haben. Die werden alle wiederkommen, weil wir uns auch auswärts nicht verstecken.“

Tore: 0:1 Schönboom (25.) 1:1 Wickner (41.), 1:2 Schönboom (45.), 2:2 Hartmann (75.), 3:2 Budde (78.)

TSV: Büsing – Müller, Hartmann, Kemper, Bischoff (68. Wohlrab), Böse, Budde, Reesing (78. Serednicki), Kühn, Wickner (60. Hämsen), Dettmers.

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