Abbehausen „Es ist wie bisher in jeder Saison. Eine Zeit lang läuft es bei uns nicht, und dann holen wir die Punkte gegen einen Großen der Liga“, sagte der Abbehauser Mittelfeldspieler André Böse nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg des TSV Abbehausen in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag gegen GVO Oldenburg. „Der Sieg ist noch nicht einmal unverdient, denn wir hatten die Mehrzahl an klareren Tormöglichkeiten“, sagte TSV-Trainer Frank Meyer.

Wegen des Dauerregens wurde die Begegnung auf dem Kunstrasen angepfiffen. Diese Entscheidung war im Nachhinein Gold wert für die Gastgeber, denn das Tor zum Sieg wäre niemals auf einem Rasenplatz gefallen. Was war passiert? GVO hatte dem eifrigen Abbehauser Mittelstürmer Dennis Wego die Kugel im Mittelfeld abgenommen.

Der Oldenburger Abwehrchef Lasse Uber spielte den Ball in aller Ruhe zu seinem Torhüter Lukas Oltmanns zurück, der jedoch im Strafraum auf dem nassen Geläuf ausrutschte. So trudelte die harmlose Rückgabe über die Torlinie.

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„Wir haben uns mit Erfolg als Kollektiv gegen GVO gestemmt“, freute sich Meyer. Erwartungsgemäß hatten die Huntestädter mehr Ballbesitz. „Da gewinnt jedoch keine Mannschaft Punkte mit“, ärgerte sich GVO-Co-Trainer Jan Majewski. Über einige verpasste Tormöglichkeiten seiner Elf äußerte er sich folgendermaßen: „Es fehlte bei uns heute die Qualität im Torabschluss.“ Bei beiden Mannschaften hatte aus diversen Gründen eine Reihe von Stammspielern gefehlt. Bei Abbehausen standen daher drei A-Jugendliche im Kader: Dennis Wego, Peter Neumann und Moritz Budde.

Wego stand sogar als Sturmspitze in der Startelf und bewies wiederholt einen guten Riecher. Er ließ zwei gute Chancen (29., 83.) aus. Beide Male war er frei vor dem Torwart aufgetaucht. Allerdings war der junge Stürmer an allen Abbehauser Torszenen in irgendeiner Form beteiligt. So lief er auch energisch auf Uber zu, dem dann das Eigentor unterlief. Großes Lob beim TSV verdienten sich die Abwehrrecken Maik Müller und Eike Reesing, die keinen Zweikampf verloren gaben. André Böse war nach langwieriger Knieverletzung erstmals wieder dabei und war nach kurzer Anlaufzeit der Taktgeber im Mittelfeld.

Beide Teams agierten mit einer Dreier-Abwehrkette. Der TSV taktierte zudem mit sechs Akteuren im Mittelfeld. „Damit hat GVO bestimmt nicht gerechnet“, frohlockte Meyer. Durch die vielen Spieler im Mittelfeld gab es zwangsläufig wenige Distanzschüsse hüben wie drüben. GVO-Cheftrainer Hans-Jürgen Immerthal hatte vor dem Anpfiff schon ein schlechtes Gefühl: „Regenwetter ist doch TSV-Wetter. Uns kommt das nicht entgegen.“

Tore: 1:0 Uber (75., Eigentor)

TSV: Büsing; Kemper, Müller, B. Böger, Böse, Weser, Wego, Reesing, Dettmers (90. Luga), Strauß (80. Neumann), Wohlrab.

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