Abbehausen /Brake Obwohl die Fußballer des SV Brake den Meistertitel in der Bezirksliga II bereits sicher haben, verspricht Trainer Gerold Steindor vor der kommenden Aufgabe beim VfL Stenum (Sonntag, 15 Uhr, Stadion am Kirchweg) den Fans, dass das Team volle Pulle geben wird. „Wir werden uns auf alle Fälle noch einmal voll reinhängen und das Spiel nicht so einfach hergeben.“

Derweil ist der TSV Abbehausen vom TuS Obenstrohe von der vierten Stelle verdrängt worden. Obenstrohe ergatterte am Pfingstwochenende vier Zähler. Beide Teams haben jetzt 45 Zähler auf dem Konto. Am kommenden Sonntag (15 Uhr, Stadion Plaggenkrugstraße) treffen sie im Vareler Vorort aufeinander.

TuS Obenstrohe - TSV Abbehausen. „Für mich ist es keine Überraschung, dass der TuS an uns vorbei gezogen ist. So kommt es am Sonntag zum Duell um Platz vier“, sagt TSV-Trainer Frank Meyer. Genau erinnert er sich noch an die 2:6-Hinspielpleite im Hinspiel: „Da habe ich nach meiner Unterschrift die Mannschaft das erste Mal gesehen und wusste, dass ein Berg Arbeit zu erledigen ist.“

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Meyers Handschrift ist unverkennbar, seine Bilanz beeindruckend. In 15 Begegnungen unter seine Regie gab es nur zwei Niederlagen. „Wenn wir in Obenstrohe bestehen wollen, müssen wir eine vergleichbar gute Leistung wie beim 2:0 gegen den SV Brake abrufen“, meint Meyer. Damals standen die Mannschaftsteile eng zusammen und harmonierten prima miteinander. Nicht einsetzen kann Meyer Lennart Wohlrab (Gelbsperre), Grzegorz Serednicki (beruflich in Österreich), Nico Bischoff, Cedric Böger und Matthias Kemper (alle verletzt).

Der TuS Obenstrohe kann an guten Tagen jeden Kontrahenten in der Liga schlagen. Aus dem Rhythmus gekommen sind die Friesländer nach vielen witterungsbedingten Spielausfällen zu Beginn dieses Jahres. Auch konnte auf dem Obenstroher Naturrasen kaum trainiert werden. Die Elf von Trainer Rainer Kocks kann sehr schnell von Abwehr auf Angriff umschalten und verfügt über antrittsschnelle Stürmer. Die Brüder Gerrit und Kilian Kersting sind zudem überdurchschnittliche Innenverteidiger.

VfL Stenum - SV Brake (Sonntag, 15 Uhr). Brakes Trainer Gerold Steindor glaubt, dass sein Gegenüber Thomas Baake seine Mannschaft ebenfalls noch mal heiß machen wird: „Er macht seinen Job sehr gut. Auch Stenum wird die Punkte einfahren wollen.“ Einzig Rico Mathes steht dem SVB in Stenum nicht zur Verfügung. „Nach seiner Muskelverletzung soll er für den Rest der Saison in der Zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln“, sagt Steindor.

Er ist heilfroh, dass seine Elf mit einem 3:1 beim SV Baris Delmenhorst vorzeitig die Meisterschaft unter Dach und Fach bringen konnte: „Über zwei Wochen nach dem Spiel bei Baris die Anspannung hochzuhalten, ist nicht so einfach.“ Der Coach begründet die Meisterschaft mit der Kontinuität seiner Elf: „Zur Halbserie hatten wir 37 Zähler auf dem Konto. Jetzt sind es auch schon wieder 30. Andere Vereine wie der VfL Wildeshausen sind in der Rückrunde eingebrochen.“

Derweil brodelt die Gerüchteküche in der Kreisstadt: Wer wird in der kommenden Saison für Brake das Trikot überstreifen? Zurzeit ist nur sicher, dass neben Christopher Nickel auch Damian Günther und Jonas Möller den Verein verlassen. Andere Akteure prüfen, ob sie den vermeintlich höheren Aufwand in der Landesliga mit ihren Familien und Berufen in Einklang bringen können.

Unterdessen prangert VfL-Trainer Thomas Baake die schlechten Trainingsbedingungen während der Winterpause an: „Auf unserem Naturrasen war ein beständiges Training nicht möglich. Das hat uns aus dem Rhythmus geworfen.“ Stenum ist für Brake stets ein unangenehmer Kontrahent. Mit Ole Braun und Bastian Morche verfügt der VfL über gefährliche Offensivspieler.

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