Abbehausen In so manchen Fußballteams würde sich nach einer 2:6-Heimniederlage zum Auftakt einer Saison Panik breitmachen. Bei den Fußballerinnen des TSV Abbehausen ist das ein bisschen anders. „Wir wussten ja, was auf uns zukommt“, sagt Daniel Behrens, der den Oberliga-Aufsteiger trainiert. Deshalb blickt er gelassen auf das zweite Saisonspiel voraus. Am Sonntag spielt seine Elf beim SV Suddendorf-Samern. Die Partie wird um 12 Uhr in Schüttorf (Schützenstraße 1) angepfiffen.

Gute Ansätze

Abbehausens Trainer hat während des Auftaktspiels gegen BW Hollage einige Dinge gesehen, die ihm gefallen haben – gerade in der ersten Halbzeit. „Die Mannschaft hat sich geschlossen präsentiert. Das war schön anzuschauen. Wir haben Hollage zunächst nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Lohn war eine 2:0-Führung – „und die hätte in der Landesliga gereicht“, sagt Behrens. Aber sein Team spielt in dieser Saison nun mal in der Oberliga. Und dort, sagt Behrens, „müssen wir bis zum Schluss wach sein und Gas geben“.

Gerade für die Abbehauserinnen gilt: Die ersten Spieltage nach einem Aufstieg sind Teil eines Lernprozesses. Behrens sieht es ähnlich. „Das ist für alle eine neue Situation“, sagt er. „Außer Chiara Böschen damals mit dem TuS Büppel hat noch keine Spielerin so hoch gespielt.“ Auch die Herausforderungen an den Trainer steigen. In diesem Sinne räumt er ein, dass die Mannschaft nach dem 2:3 wohl etwas abwartender hätte spielen müssen. Nach der Ampelkarte gegen Jana Oonk in der 78. Minute lief alles für die Hollagerinnen, die in den letzten Minuten zeigten, warum sie in der vergangenen Saison Vizemeister der Oberliga geworden sind.

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Zwei Rückkehrerinnen

Neben der gesperrten Jana Oonk fallen am Wochenende Laura Janßen und Katrin Grube aus. Nadine Schiller und Pia Ahlers kehren in den Kader zurück. Sie werden auf einen Gegner treffen, dessen Leistungsvermögen Behrens nicht beurteilen möchte. Suddendorf-Samern hat das erste Spiel gegen den Osnabrücker SC mit 1:6 verloren. „Aber der OSC hat sich enorm verstärkt und ist wohl der Meisterschaftsfavorit“, sagt Behrens.

Die erste Hälfte gegen Hollage könnte eine Blaupause für die Strategie am Sonntag liefern. „Wir dürfen unsere Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, sagt Behrens. „Aber viel wird davon abhängen, wie Suddendorf ins Spiel gehen wird. Und das weiß ich erst am Sonntag um 12 Uhr.“

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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