Berne Die Siegerin des Berner Derbys im Jahr 2014 heißt Brigitte Ina Müller vom Ammerländer RC. Auf ihrer 13-jährigen Stute First Lady schaffte sie am Donnerstagabend vor rund 700 Zuschauern den einzigen fehlerfreien Ritt der gesamten Prüfung und kam trotzdem noch in 80,65 Sekunden – der schnellsten Zeit – ins Ziel.

Bemerkenswert: Ihre Stute war bis zu ihrem zwölften Lebensjahr ausschließlich als Zuchtstute eingesetzt worden. Erst danach hat sie mit dem Training begonnen. Deswegen ist die Freude über den Sieg bei Brigitte Ina Müller wohl auch umso größer: „Es war insgesamt ein sehr gelungener Tag. Es hat total viel Spaß gemacht, diesen anspruchsvollen Parcours zu reiten“, sagte sie.

Den zweiten Platz belegte Sergiu Vasile Plesa vom RV Ganderkesee. Der Bereiter des Stalls Auffarth ging mit Robby an den Start und musste vier Fehlerpunkte einstecken. In 81,05 Sekunden schaffte er es trotzdem auf den zweiten Platz. Dritte wurde Daniela Hupens vom Reit- und Fahrverein Rheiderland auf San Sarino. Sie sammelte ebenfalls vier Strafpunkte und kam mit einer Zeit von 87,91 Sekunden ins Ziel. Die zwölfjährige Linn Sophie Mauchert vom RVoV Mulsum belegte überraschend als jüngste Teilnehmerin der gesamten Prüfung den vierten Platz. Sie startete auf ihrem Pferd Caruso und zeigte einen mutigen Ritt mit nur vier Strafpunkten und einer Zeit von 88,52 Sekunden – stark, zumal beide erst seit vergangenem Sommer ein Team sind.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Marlien Meyer vom Reit- und Fahrverein Rodenkirchen schaffte es mit Todonna auf den fünften Platz. Auch sie hatte vier Fehlerpunkte (92, 63 Sekunden).

Eleni Golz, die für den gastgebenden Stedinger Reit- und Fahrverein Sturmvogel Berne startet, konnte sich leider nicht platzieren. Sie sammelte während ihrer Runde 16 Strafpunkte und brauchte 113,27 Sekunden, um ins Ziel zu gelangen. „Ich hatte trotzdem viel Spaß – trotz der vielen Fehlerpunkte. Mit den Natursprüngen war es mal etwas ganz anderes und trotzdem war das Vertrauen zwischen mir und meinem Pferd da.”

Insgesamt gingen nur 14 Teilnehmer an den Start, obwohl 30 Reiter ihre Teilnahme angekündigt hatten. Auch Olympiasiegerin Sandra Auffarth fehlte – trotz eingegangener Nennung. Der Parcours von Stephan Geue war 700 Meter lang und umfasste zwölf Sprünge. Er war an das berühmte Hamburger Derby angelehnt. Es gab also nicht nur normale Steilsprünge und Oxer, sondern auch Naturhindernisse und einen Wall.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.