Jade /Spohle Immer im November findet der Seniorennachmittag für die Boßler und Klootschießer statt. Dem Aufruf des Klootschießer Landesverbandes Oldenburg folgten 370 Senioren. Sie sorgten wiederum für einen vollen Saal im „Spohler Krug“ in Spohle. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Johann Hasselhorst, hieß die Besucher aus den Landkreisen, Ammerland, Friesland und der Wesermarsch willkommen.

Hasselhorst sprach die große Gemeinschaft und das hervorragende Miteinander sowie die als Sterne bezeichneten Alleinstellungsmerkmale des Friesensports an. Hasselhorst: „Der Heimatsport findet medienwirksam seine Beachtung.“

Sein „Heimspiel“ genoss der Bürgermeister Jörg Pieper. Als Aktiver in der ersten Männermannschaft des KBV Spohle ist er in der ranghöchsten Klasse, der Landesliga, aktiv.

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Der Vorsitzende des Rüstringer Heimatbundes, Hans-Rudolf Mengers, sprach die Verbundenheit zu den Klootschießern aus; außerdem erinnerte er an die Freiheitskämpfe der Butjadinger und Stadlander vor fast 500 Jahren. Vom Niederdeutschen Heimat- und Kulturverein sprach Vorsitzender Peter Fildstedt die „Schätze“ der Heimat an.

Danach war Kurzweil angesagt. Für Furore sorgte Kiona Ihmels aus Grabstede. Im Abendkleid brachte sie bekannte Chansons zu Gehör. Gekonnt ließ sie zahlreiche Witze und Anspielungen über die Männerwelt mit einfließen. Sie ist bekannt aus der TV-Serie „Verrückt nach Meer“.

„Typisch Hamburgisch“ wurde es beim Auftritt von Jochen Wiegandt. Auch er zog das Publikum mit seinem Hamburger Liederreigen, Geschichten und Witzen schnell in seinem Bann.

Wiegandt ist oft im Radio zu hören, war des öfteren Mitgestalter des Hafenkonzertes und ist Mitbegründer von „Liederjan“. Für ordentlichen Schwung sorgten außerdem die „Gießelhorster Dörpsmusikanten“.

Älteste Teilnehmer waren der 93-jährige Willi Witzke aus Seefelderaußendeich und die 94-jährige Anni Grade, die beide von Johann Hasselhorst einen bestens gefüllten Präsentkorb überreicht bekamen.

Der neue Boßelkalender 2014 konnte erworben werden; das Interesse war groß. Landes-Geschäftsführer Rainer Mennen: „Ein Muss für jeden Friesensportfreund“.

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