Elsfleth In einer Traumzeit von neun Stunden und 45 Minuten beendete das „Cycling Team Elsfleth“ die „Mecklenburger Seen Runde“. Insgesamt legte die Hobby-Radsportgruppe aus Elsfleth bei der Veranstaltung rund um die Mecklenburger Seenplatte mehr als 307 Kilometer und rund 2100 Höhenmeter zurück. Bestens trainiert gingen Thomas Krause, Dirk Gloy-stein und Klaus Bollingerfähr in Mecklenburg an den Start.

„Wir wussten, dass wir gut trainiert hatten, konnten aber die Anstrengung der langen Strecke und vielen Anstiege nicht einschätzen. Also einigten wir uns auf ,ohne Sturz und unter zwölf Stunden Fahrtzeit’ ins Ziel zu kommen. Dabei nahmen wir uns vor, zumindest an der ersten von sieben Versorgungsstellen vorbeizufahren“, berichtet Krause.

Um 5.11 gingen die drei Elsflether Fahrer an den Start. Die ersten Hügel erklomm das Team mit dem Sonnenaufgang, erzählt Krause. Trotz des großen Respekts vor der Strecke fühlten sich die Fahrer so gut, dass sie sogar auch die zweite Versorgungsstelle in Neustrelitz links liegen ließen. Erst nach 126 Kilometern legten die Elsflether in Röbel eine Pause ein – und steckten ihre Ziele prompt ein Stückchen höher: Die drei Fahrer wollten nicht nur ohne Sturz das Ziel erreichen, sondern das Elsflether Trikot durch viel Führungsarbeit im Fahrerfeld präsentieren, erzählt Krause. „Das kostete Kraft, trotzdem spürten wir an der herbeigesehnten Versorgungstation bei Kilometer 242 in Alt Schönau, dass es heute wirklich gut läuft und trauten uns das Ziel ,unter zehn Stunden’ zu formulieren“, berichtet Krause.

Gegen Ende wurde die Strecke hügelig. Doch die jubelnden Zuschauer am Straßenrand spornten die Radler kräftig an, „so dass wir die Veranstaltung mit einer nie erhofften Fahrtzeit nicht ganz ohne Stolz und mit der Gewissheit, dass das Elsflether Teamtrikot einigen Teilnehmern sicherlich in Erinnerung bleibt, beenden konnten“, freuen sich Krause und Gloy-stein.

Denn einfach nur gemeinsam radeln ist den Elsflethern nicht genug. In jedem Jahr sucht die Rennradgruppe eine neue Herausforderung – immer mit dem Ziel, vorne mit dabei zu sein.

Doch 300 Kilometer an einem Stück, das fährt auch das sportbegeisterte CTE nicht einfach so, gibt Dirk Gloystein zu. Vor jeder Veranstaltung steht also – nicht immer zur Freude der Ehefrauen – viel Zeit fürs Training an. „Das Training ist schon sehr zeitintensiv“, sagt Krause. Bei ihrer jüngsten Herausforderung hat sich das lange Training jedoch zweifellos ausgezahlt.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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