BERNE „Jetzt denk doch mal an die Deckung!“, „Da musst Du hin!“, „Den musst Du kriegen!“: Beim ersten Berner Mädchen-Fußballturnier der Haupt- und Realschule am Donnerstag ging es auf dem Spielfeld äußerst temperamentvoll zu. Die Mannschaften wurden angefeuert, jedes Tor wurde bejubelt, Fouls gab es hingegen nur wenige.

104 Schülerinnen der fünften bis zehnten Klassen hatten sich im Vorfeld für das Turnier angemeldet: großer Zuspruch für die Premiere. „Deshalb haben wir auch vom ersten Mädchen-Fußballturnier gesprochen. Wir hoffen, dass weitere folgen werden“, sagte Sportlehrer Lutz Alefsen. Und der stand keineswegs nur unbeteiligt am Rand des Kleinspielfeldes, sondern fieberte mit seinen Schützlingen mit. Immer wieder gab der Lehrer den Spielern Tipps oder versuchte sich in Prognosen in Sachen Spielausgang.

In 19 Mannschaften waren die Mädchen morgens für die Gruppenspiele angetreten. Regen und kalter Wind sorgten für verschärfte Bedingungen. „Wären das Jungs, würden wir bestimmt in der Halle spielen“, scherzte Alefsen. Der Ehrgeiz der Mädchen wurde durch die frischen Temperaturen aber nicht gebremst: Mit energischem Einsatz wurde auf dem Spielfeld gekämpft. Nach acht Minuten wurden die Spiele abgepfiffen. Dann ging es zum Aufwärmen in die Pausenhalle der Grundschule.

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Erst mittags standen schließlich die Gewinner des ersten Berner Mädchen-Fußballturniers fest: In der Altersgruppe der fünften bis siebten Klassen setzten sich die „No Angels“ mit Victoria Stiwing, Anna Lena Steiner und Nelly Simon gegen die Konkurrenz durch.

Unter den Mannschaften, die für die achten bis zehnten Klassen an den Start gegangen waren, hatten die „Panda-Girls“ nach dem Elfmeterschießen die Nasen vorn. In dieser Mannschaft spielten Anastasia Stiwing, Ayleen Foerster, Alexandra Rüdebusch und Mandy Beganovic.

Pokale wurde am Donnerstag aber noch nicht vergeben. Dafür soll eine richtige Siegerehrung in der Schule organisiert werden.

Schülerinnen nehmen Organisation selbst in die Hand

Die Organisation für das erste Berner Mädchen-Fußballturnier der Haupt- und Realschule hatte nicht etwa das Lehrerkollegium übernommen. Mit Leyla Sevimli, Isabelle Dwinger und Sonja Gode haben drei Schülerinnen das Kommando übernommen und das Turnier auf die Beine gestellt.

Alle Mannschaften mussten sich bei dem Trio schriftlich anmelden. Dass die Resonanz so groß ausfallen würde, war eine Überraschung. Natürlich haben die Mädels auch selbst mitgespielt.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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