ELSFLETH „Schulschiff in Elsfleth getauft“, unter dieser Schlagzeile berichtete die NWZ  am 14. Juni 1982 über die Schiffstaufe in Elsfleth: „Zweimal warf die Herzogin Ameli von Oldenburg vergeblich die Sektflasche gegen den mittleren Mast des Segelschulschiffes“, beginnt der Bericht. Erst beim dritten Versuch gelang der Taufakt.

Dabei wurde die ehemalige Windjammer „San Antonio“ auf den Namen „Großherzogin Elisabeth“ getauft. Der 462 BRT große Dreimaster, der rund 1000 Quadratmeter Segel setzen kann, sollte unter anderem Jugendliche während des Blockunterrichts zur Matrosenausbildung aufnehmen und Studenten des Fachbereichs Seefahrt Elsfleth der Fachhochschule Oldenburg als Ausbildungsschiff dienen.

Mehr als 100 Elsflether verfolgten vom Kai aus die Tauffeier an Bord, an der auch der Schirmherr des Schulschiffvereins „Großherzogin Elisabeth“, Herzog Anton Günther, und der Ehrenpräsident Eduard Haßkamp teilnahmen. „Dass nun auch die Handelsmarine wieder ein Segelschulschiff auf die Meere schicken kann, ist vor allem der Initiative des Elsflether Reeders Horst Werner Janssen zu verdanken“, heißt es in dem Bericht. Das 1909 erbaute Schiff, das Seefahrtbegeisterte in vielen Arbeitsstunden uneigennützig „aufgeklart“ hatten, knüpfte an eine alte Tradition an: Bereits 1901 war Elsfleth Heimathafen des Rahseglers „Großherzogin Elisabeth“, auf dem der deutsche Schulschiffverein den seemännischen Nachwuchs erziehen und praxisnah ausbilden ließ.

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Also wurde das neue Schiff auf den traditionellen Namen „Großherzogin Elisabeth“ getauft – standesgemäß von Herzogin Ameli von Oldenburg, die in Begleitung von Herzog Anton Günther kam. Das ist 30 Jahre her.

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