BRAKE Für die Niederdeutsche Bühne Brake laufen die Vorbereitungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren. Mit „Ganze Kerle – Keerls döör un döör!“ steht am Donnerstag, 9. Oktober, nicht nur ein fulminanter Auftakt ins Haus, das Stück wird in seiner plattdeutschen Version auch uraufgeführt.

Das kanadische Stück „Tough Guys!“ von Kerry Renard wurde von Angela Burmeister ins Deutsche übertragen („Ganze Kerle!“) und begeisterte Regisseur Werner Michaelsen. „Ich dachte sofort: Das Stück ist der absolute Knaller, das musst du unbedingt mal inszenieren“, schwärmt er. Michaelsen hat für die Braker Bühne das erste Freilichttheaterstück „Brommy“ inszeniert und führte zuletzt in Brake bei „Dat Riesen-Dings“ Regie. Die Übersetzung von „Keerls döör un döör!“ ins Plattdeutsche übernahm Bühnenmitglied Heino Buerhoop, die Choreographie leitet Matthias Büsing.

„Mich reizen ausgefallene Stücke und dieses hat den gewissen Kick. Außerdem passt es absolut in die Wesermarsch“, sagt Michaelsen. Die namensgebenden Kerle sind vier Kurierfahrer des „Schnell-Dienst – Stadt Land“, kurz SDSL. Hinnerk Knocke (Jann Blohm), Georg Gregor (Klaus Nicolaisen), Paul Polands (Detlef Gerdes) und Manuel Rodriguez (Sandro de Brito Soares) arbeiten dort sehr gerne, obwohl sie ihr Chef Frank Kording (Hans-Dieter Becker) reichlich stresst. Als dessen Tochter eine Augenkrankheit erleidet, die nur durch eine teure Operation zu heilen ist, haben sie Mitleid und wollen mit ihren privaten Ersparnissen aushelfen.

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Doch das Geld reicht nicht weit und so kommen die vier Männer auf die Idee, eine Travestieshow auf die Beine zu stellen, um das Geld für Tochter Betty zu sammeln. Nach Feierabend wird also geprobt, Hinnerks Mutter Lore (Elke Moorbeck-Böse) hilft den Männern über Hemmungen gegenüber Pumps, Perücken und Playback hinweg.

„So ein Stück hat es noch nie gegeben: Eine Mischung aus Boulevard, Theater und Travestie, und das ganze auf Platt“, freut sich Michaelsen zusammen mit den Darstellern auf die Premiere. Auch an und hinter den Kulissen wird bis dahin noch viel zu tun sein: Für den Travestie-Teil sind Bühnenbildner, Maske und Kostümabteilung „gefragt hoch drei“, verspricht Michaelsen.

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