RUHWARDEN Nieselregen und eine eher kühle Witterung verhinderten die erhoffte laue Sommernacht. Dass den rund 40 Gästen zumindest ums Herz herum recht warm wurde, dafür sorgten die lyrischen und musikalischen Darbietungen bei der erstmalig in Ruhwarden veranstalteten Sommernacht der Poesie.

Vier Autoren aus Bremen und Schauspielerin Sylva Springer sowie die Musiker Kathrin Torkel und Udo Tölke gestalteten das Programm dieser Gemeinschaftsveranstaltung der Ruhwarder Galerie am Wehlhamm und des Bürgervereins Ruhwarden. Neben der Galerie bildeten vier Ruhwarder Gärten die malerische Kulisse für einen zauberhaften Abend mit melancholischen und erheiternden Momenten.

Mit musikalischen Miniaturen aus der Feder von Udo Tölke startete die Sommernacht der Poesie in der Galerie von Silke Trolldenier. Der Komponist spielte auf dem Keyboard Stücke aus seinem Zyklus Nördliche Landschaften, begleitet wurde er von Kathrin Torkel auf der Geige. Angeregt durch die drohende Schleifung des Vordeiches im Langwarder Groden, hatte Udo Tölke drei Werke mit den Titeln „Sonnengroden“, „Lied des Kiebitz“ und „Ode an den Langwarder Groden“ komponiert.

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Im Garten der Galerie stärkten sich die Gäste mit Wein und Brot. bevor es auf die auch poetische Reise durch drei weitere Ruhwarder Gärten ging.

In dem romantischen Rosengarten der Bürgervereins-Vorsitzenden Ursula Löffler konnten sich die Gäste zurücklehnen, die Besinnlichkeit genießen, ihre Gedanken schweifen lassen und sich ihren Träumen hingeben. Dafür sorgte auch die Lesung des Bremer Lyrikers Siegfried Marquardt, der aus seinen Gedichtbänden vortrug.

Fortgesetzt wurde die Sommernacht der Poesie im herrlich angelegten Garten von Inge und Helmut Knoche mit Autor Martin Bührig sowie in der Seeparkanlage von Ute und Tammo Francksen, die Inge Buck und Hartwig Struckmeyer als Kulissen für ihre Lyriklesungen diente.

Schauspielerin Sylva Springer stand den vier Autoren auf den herrlichen Gartenbühnen zur Seite und trug ebenfalls ihre lyrischen Werke vor, die der Fantasie der Zuhörer Flügel verliehen, sie berührte und Kindheitserinnerungen weckte.

Der musikalische und sprachliche Klangzauber endete zu später Stunde in der Galerie am Wehlhamm mit Gedichten zur Nacht und einer heißen Kartoffelsuppe zum Aufwärmen.

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