Seefeld „Meet and Greet“ (treffen und grüßen) ist ein bekanntes Format aus der Öffentlichkeitsarbeit. Gemeint sind damit arrangierte Begegnungen mit einem berühmten Menschen, die Gelegenheit für ein kurzes persönliches Gespräch bieten. Im Klang gleich, in der Bedeutung aber ganz anders ist der Titel der nächsten Ausstellung im Kulturzentrum Seefelder Mühle: „Meat and Greet“ (Fleisch und Gruß).

Die Schweizer Künstlerin Rahel Zaugg, Jahrgang 1988, will vielfältige Möglichkeiten der Begegnung mit Fleisch als ästhetischem Objekt bieten. Auf beiden Etagen der Mühle und im Café schafft die Keramikerin eine in sich geschlossene Bildkomposition. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 24. Juni, ab 19 Uhr; anschließend ist die Ausstellung bis zum 31. Juli täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt wird nicht erhoben.

Diese Ausstellung tritt an die Stelle der Schau mit farbenfrohen Bildern der in Nordenham lebenden Künstlerin Bärbel Deharde mit dem beziehungsreichen Titel „Aus heiterem Himmel“.

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Die junge Schweizer Künstlerin beschäftigt sich intensiv mit der Materie Porzellan und sucht bei ihren Experimenten mit Formen und Texturen immer wieder den Bezug zum Obskuren. Rahel Zaugg erstellt Skulpturen, die menschliche Abgründe zeigen, persönliche Erinnerungswelten abbilden oder Alltagsgegenstände verfremden.

Die diplomierte Keramikerin hat sich in den vergangenen Monaten mit dem Thema Materialität auseinandergesetzt und präsentiert ihr Ergebnis in der Ausstellung Meat and Greet. Der Titel weist zur Thematik, die raumweisend durch die Ausstellung führt. So schafft die Künstlerin Räume, die neu bespielt werden mit Objekten, die normalerweise entweder verzehrt oder verabscheut werden. Dafür nutzt sie kreativ verschiedenste Materialien: Sei es das genähte Pfirsichpapier, in dem sonst Wurstwaren verpackt werden, oder gipsgefüllte Kondome, die Wurstware ersetzen.

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