Brake „Wir haben nicht geahnt, was das für uns bedeutet und welches Fass wir aufmachen“, sagte Dr. Christine Keitsch, Leiterin des Schiffahrtsmuseums der oldenburgischen Unterweser, bei der Ausstellungseröffnung „FliesenKultur – Keramik verbindet: maritime Wohnkultur am Wattenmeer“. Zum Auftakt des Themensommers begrüßte sie mehr als 80 Gäste in den Museumsräumen.

In der Sonderausstellung sind Fliesen zu sehen. Sie verbinden höfische und bäuerliche Wohnkultur, Schifffahrt und Handel. Die meist aus den Niederlanden stammenden Wandverzierungen wurden zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert nach Deutschland eingeführt. „Die meisten Fliesen stammen nicht aus den Häusern der Region“, merkte Christine Keitsch an.

Ein Großteil der Exponate hat die Witwe von Heinz David zur Verfügung gestellt. Der 1938 in Masuren geborene Kapitän, dessen Lebenslauf Gerda Ulpts in einem beeindruckenden Vortrag darstellte, war ein Autodidakt, der seine Technik im Fliesenmalen vervollkommnete. Die Fliesen, zu einem Segelschiff arrangiert oder das Oldenburger Rathaus abbildend, belegen sein großes Talent.

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Mehrere Fliesen steuerte auch Reiner Tiesler bei. Er freue sich, die Ausstellung unterstützen zu können, sagte er. Seine Exponate stammen aus der Region. Er habe sie in alten Bauern- und Schifffahrtshäusern gefunden und für die Nachwelt erhalten. „Sie sind selten geworden“, stellte er fest. Grußworte sprachen Landrat Thomas Brückmann und Brakes Bürgermeister Michael Kurz. Für den musikalischen Rahmen sorgte Jasper Vogt (Gitarre).

 Die Sonderausstellung dauert bis zum 16. Oktober. Sie ist dienstags bis sonnabends von 11 bis 17 Uhr sowie sonntags und feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet; montags ist Ruhetag.

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