NORDENHAM Die Anspannung ist den vier Jugendlichen ein paar Minuten vor ihrem Auftritt ins Gesicht geschrieben. Es ist fünf Minuten vor acht – gleich geht’s los.

Sie verraten, dass sie schon ein wenig nervös seien, schließlich sei das ihr erster öffentlicher Auftritt. Auf der anderen Seite wollen sie unbedingt „etwas reißen“ und das Publikum „umhauen“.

Das gelang ihnen dann auch: Mit einer so guten Show, wie die Vier sie darboten, hatte wohl kaum einer gerechnet. Unterlegt vom gelegentlichen Szenenapplaus der Zuhörer, zogen die jungen Rapper mit leichten Anfangsschwierigkeiten professionell „ihr Ding“ auf der Bühne durch.

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Erfahrungen widerspiegeln

Mit Songs über Liebe, Trennung und Schmerz, aber auch über Party und Freundschaft versuchten sie das Publikum zu berühren. Neben selbst geschriebenen Stücken sangen die Nordenhamer auch Cover-Songs, wie zum Beispiel von den Söhnen Mannheims „Und wenn ein Lied“ . Die Lieder sollten allesamt ihr Leben und ihre Erfahrungen widerspiegeln.

Baba Ibo alias Ibrahim Izmir, Messih alias Massih Saidi, G-Amar alias Amar Attakur und King-Mammut alias Mahmut Fakhro – so heißen die vier mutigen Performer, die nach ihrem Auftritt aufgeregt und enthusiastisch riefen: „Wir haben uns gefühlt wie richtige Stars! Es war ein richtig gutes Gefühl da oben auf der Bühne zu stehen, von allen angesehen zu werden und respektiert zu werden!“

Baba Ibo und Messih gehören zum Label Nuestra Familia (Unsere Familie), dem auch weitere Musiker angehören, G-Amar und King-Mammut zum Label Goodnight, das nur aus ihnen beiden besteht.

Bald ein zweiter Auftritt?

Die rund 100 Gäste hatten den Rappern auf der Bühne aber auch ordentlich eingeheizt und ihnen gezeigt, was es heißt auf der Bühne zu stehen, wo alle Anwesenden einem zujubeln.

Des Weiteren sagten die vier Nordenhamer Rapper mit einem Augenzwinkern, dass sie hoffen, bald einen zweiten Auftritt zu haben, bei dem sie dann mit Sicherheit nicht mehr nervös sein werden.

Auch Tarek Larisch, der Vorsitzende des neu gewählten Nordenhamer Jugendparlaments, zeigte sich erfreut, dass diese Veranstaltung doch ganz gut angekommen ist.

„Die vier haben echt alles gegeben“, sagte der 14-jährige Realschüler. „Genau genommen war es kaum zu bemerken, dass sie zum ersten Mal auf der Bühne gestanden haben. Fast wie erfahrene Profis!“

Er könne sich auch vorstellen, im nächsten Jahr eine zweite Auflage des Jupa-Raps zu starten, sagte Tarek Larisch: „Die Voraussetzungen dafür sind ja gegeben!“

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