Lemwerder /Berne „Wir wurden bislang vor keine größeren Herausforderungen gestellt!“ Entspannt kommentiert die stellvertretende Leiterin der Betriebshofes der Gemeinde Lemwerder, Susanne Imhoff, das Geschehen der vergangenen Tage, als zum ersten Mal der Winterdienst in etwas größerem Ausmaß zu bewältigen war. „Wir sind gut vorbereitet und schon seit November auf Schnee und Kälte eingestellt. Da ist diese Lage nur Routine“, erklärt sie.

Ab 4 Uhr sind bei entsprechender Wetterlage drei Mitarbeiter des Betriebshofes im Einsatz, um 7 Uhr stoßen die restlichen Mitarbeiter hinzu. Im Höchstfall stehen 14 Personen zum Einsatz bereit.

In Lemwerder wie auch in Berne werden die Straßen nach einer Prioritätenliste von Schnee und Eis befreit. Ganz oben auf der Liste stehen die Schulwege und die größeren Straßen; danach wird sich um Nebenstraßen gekümmert.

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50 Tonnen loses Salz lagern in den Halle des Betriebshofes, dazu kommen noch vier Paletten Sacksalz, berichtet Susanne Imhoff. Auf Vorrat liegt in Lemwerder auch Granulat, dass bei Schnee gestreut wird und bei Eisglätte mit Salz gemischt wird, um Fahr- und Fußwege zu entschärfen.

Der bislang milde Winter wirkt sich positiv auf die Zahl der Überstunden der Betriebshof-Mitarbeiter in Lemwerder aus. „Sie hält sich in Grenzen“, stellt Susanne Imhoff erfreut fest und hofft, dass dies so bleiben wird.

Auch Stephanie Nohl aus dem Bauamt der Gemeinde Berne ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Ende November und Anfang Dezember hatte sie schon einmal die Extra-Rufbereitschaft angeordnet. So richtig gefordert wurden die Mitarbeiter des Bauhofes erst am Wochenende. „Drei Mitarbeiter hatten Bereitschaft, zwei weitere halfen ihnen freiwillig“, berichtet sie und stellte erfreut fest: „Alles lief reibungslos!“.

Zum ersten Mal zum Einsatz gekommen ist dabei das neue Streusilo, in dem 26 Tonnen Salz lagern. „Das Satz fließt direkt aus dem Silo in die Streuwagen. Das erleichtert die Arbeit enorm“, stellt sie zufrieden fest.

Ausdrücklich weist Stephanie Nohl auf die seit elf Jahren geltende Straßenreinigungssatzung der Gemeinde – sie kann im Rathaus eingesehen werden – hin, in der geregelt ist, welcher Anlieger Straße und Gehweg reinigen muss. Dabei muss für einen ausreichend breiten Streifen gesorgt werden, damit sich Passanten begegnen können. Und es sei nicht erlaubt, den Schnee einfach auf die Straße zu fegen, ergänzt sie.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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