STADLAND In vielen Orten der Gemeinde Stadland wird die Pfingstbaumtradition gepflegt. Die Feiern litten unter dem Wetter.

von beatrix schulte STADLAND - Einen erfreulichen Besucherzuwachs verzeichnet der Pfingstbaumklub und Bürgerverein Achterdorp bereits seit einigen Jahren. Als erster Verein in der Gemeinde Stadland beginnen die Achterdorper traditionell mit den Pfingstfeierlichkeiten am Sonnabendnachmittag. Somit erwischten sie in diesem Jahr das bessere Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein freute sich der Vorsitzende Holger Hadeler, mehr als 150 Erwachsene und zahlreiche Kinder begrüßen zu können. Mit vereinten Kräften zogen die Kinder den größten Pfingstbaum der Gemeinde in die Höhe und waren dabei kaum zu bremsen.

Musikalisch begleitet wurde das Baumsetzen in Achterdorp vom Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen unter der Leitung von Peter Abbenseth. Die Achterdorper legen großen Wert darauf, den Kindern viel Spaß und Unterhaltung zu bieten. Auf sie wartete bei der Grundschule ein Spieleparcours, den eine Arbeitsgemeinschaft mit neuen Spielen bestückt hatte. Auch zu späterer Stunde wurden die Spielstationen noch reichlich frequentiert. Mannschaften traten gegeneinander an, um sich im „Achterdorper Mehrkampf“ zu behaupten.

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In Absen am Sportboothafen kämpften einige Stunden später die Mitglieder des Bürgervereins gegen eine große Regenwand an. Der Jugend- und Musikzug Rodenkirchen zog sich für sein Konzert unter ein Vordach der Gaststätte „Am Abser Siel" zurück, während die Zuschauer Zuflucht unter den Bäumen suchten oder die Szenerie gleich aus dem Schankraum heraus beobachteten. Der Himmel weinte auch beim Aufstellen des stark verkürzten Pfingstbaumes. Durch einen kleinen Unfall vor wenigen Tagen war ein Stück aus dem schon recht morschen Baum herausgebrochen, und die Helfer mussten ihn wieder neu zusammensetzen. Der einst 27 Meter lange Baum war somit auf klägliche 19 Meter zusammengeschrumpft. Dennoch wurde er feierlich geschmückt und mit dem Trecker in die Senkrechte gehoben. Im nächsten Jahr soll ein neues Exemplar den 27 Jahre alten Pfingstbaum ersetzen.

Bei der Fortsetzung der Abser Pfingstfeierlichkeiten am Sonntag zeigte sich das launische Wetter von einer besseren Seite. So konnte der Frühschoppen mit dem Platzkonzert des Blasorchesters der Turn- und Musikvereinigung draußen stattfinden.

Mit Umzügen begingen die FST-Gemeinschaft in Schwei und der Bürgerverein Kleinensiel ihre Pfingstbaumfeste. Begleitet von einigen Vereinswagen, trugen kräftige Männer in Schwei den schweren Baum durchs Dorf. Gelegentliche Pausen mit Stärkungen erleichterten den Trägern die Arbeit, so dass sie zielsicher zur Gaststätte „Schweier Krug" gelangten. Die Pfingstpaare Caroline Böseler und Robert Köpcke sowie Venja Sommer und Onno Hommers hatten den Weg in Cabriolets zurückgelegt. Auch die Senioren des Ortes wurden im geschmückten Wagen chauffiert und warfen den Kindern Bonbons zu. Für die Musik sorgte der Fanfaren- und Spielmannszug Seefeld. Kurz nach dem Aufstellen des Baumes trieb ein Regenschauer viele Zuschauer nach Hause. Wer dennoch blieb, konnte bei Bratwurst und Bier die bunten Bänder und Kronen im Wind flattern sehen.

In Kleinensiel begleitete das Musik- und Majorettencorps Elsfleth den Umzug, bei dem das Pfingstpaar Mara Theerkorn und Tim Zimmermann mit der Kutsche gefahren wurde. Das gemütliche Beisammensein nach dem Aufstellen des Pfingstbaumes wurde auch in Kleinensiel durch den Regen getrübt.

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