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Ekkehard Franke ist mit dem Verlauf des Schützenfestes zufrieden. Dass die Ehrung von Erwin Seyen ausfallen musste, ärgert ihn.

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Von Malte KRistof Büschen

Weserdeich Voller Leben war diesen Sonntag Ranzenbüttel. 15 Vereine hatten Abordnungen zum 57. Schützenfest des Sportschützenvereins Weserdeich geschickt. Seite an Seite marschierten Feuerwehrmänner, Musiker, Hobbyzüchter und Schützen.

Vorweg reiste das Königspaar standesgemäß grüßend in einer Pferdekutsche. Eine halbe Stunde lang ging es quer durch Ranzenbüttel, vorbei an geschmückten Gartenzäunen und winkenden Zuschauern. Schließlich wurde der Festplatz am Schützenhaus in Weserdeich erreicht und der Ekkehard Franke, Vorsitzender des Sportschützenvereins, gab das Kommando „Rühren“. Als erstes begrüßte er die Ehrengäste, darunter den Bundestagsabgeordneten Holger Ortel, die stellvertretende Berner Bürgermeisterin Karin Logemann, die anwesenden Mitglieder des Berner Gemeinderates und „unseren Pastor Ingmar Hammann“ – welcher prompt den stärksten Applaus bekam.

Dann standen vier vereinsinterne Ehrungen an. Mit der letzten haperte es schließlich. Denn eigentlich habe man an diesem Tage Erwin Seyen für fünf Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement im Vorstand auszeichnen wollen, erklärte Franke. Früh genug sei das den zuständigen Stellen im Verbandswesen mitgeteilt worden. Doch war von diesen kein Vertreter anwesend, die Ehrung konnte nicht stattfinden. „Ich weiß nicht warum, es wurde nichts abgesagt“, grübelt Franke und verspricht: „Das wird nachgereicht.“

Trotz des unbeständigen Wetters mit einem Regenschauer kurz vor dem Festumzug zählte der 65-Jährige etwa 200 Marschierer. Damit habe man so viele Teilnehmer gehabt, wie in den Vorjahren, fasste er zusammen. „Wir sind zufrieden.“

Zum gleichen Urteil kam Marcel Peters vom Blumenthaler Spielmannszug FTB. Stolz marschierte der Zehnjährige mitten in der blau-weißen Formation. Vorerst zwar nur mit einer Rassel ausgerüstet. Die werde aber bald von einer Trommel abgelöst, verspricht er. „Ich bin nur noch nicht so weit, während des Laufens zu spielen.“

Seit 2007 war er mit seiner Truppe schon auf so vielen Veranstaltungen, dass er getrost als kleiner „alter Hase“ gelten kann. Der Fachmann gibt dem Schützenfest gute Noten. Sicher, das Karussell sei eher für Kleinere. Aber die Imbissbude findet er toll. Und natürlich die anderen Musiker. „Die spielen auch ganz gut.“

Über diese Einschätzung dürften sich die Mitglieder des Blasorchesters TMV Rodenkirchen und des Musikzugs „Die Seeräuber“ aus Elsfleth mit Sicherheit gefreut haben. Am Montagabend stand die Proklamation des Königshauses an. Die NWZ wird in ihrer Mittwochausgabe darüber berichten.

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