Waddens Ein irres Theaterstück – im wahrsten Sinne des Wortes – hat das Publikum bei der Herbstparty in Waddens erlebt und genossen. Die Theatergruppe Waddens landete mit ihrem neuen Stück „Neurosige Zeiten“ einen Volltreffer. Bei der Premiere im Saal der Gaststätte De Butjenter führt sozusagen der Wahnsinn die Regie. Denn in der Komödie dreht sich alles um turbulent-chaotische Geschehnisse in einer Klapsmühle.

Der Dreiakter spielt in der offenen Wohngruppe einer Psychiatrie. Um als geheilt entlassen zu werden, bedarf es des Wohlwollens des Arztes Dr. Dr. Ingo Schanz (Nils Lohse). Zu dumm nur, dass in der Wohngruppe plötzlich wildfremde Leute auftauchen, die den Laden ordentlich aufmischen. Sexsucht trifft auf Weicheier, Stars treffen auf Stalker, Putzteufel auf Chaoten und Tuppertanten auf Therapeuten.

Weitere Aufführungen

gibt es am Freitag, 14. Oktober, und am Freitag, 21. Oktober, ab 19.30 Uhr (Büffet ab 18 Uhr), am Sonntag, 16. Oktober, ab 16 Uhr (Kaffeetafel ab 14.30), und am Sonntag, 23. Oktober, ab 11 Uhr (Frühstück ab 9.30 Uhr) im Waddenser Butjenter. In dem Gasthaus (Telefon   04733/1634) findet auch der Kartenvorverkauf statt.

Da ist zum einen die reizende und stets leicht bekleidete Agnes Adolon (Lena Beermann), Tochter aus reichem Hause, die unerwartet Besuch von ihrer Mutter Cicile Adolon (Henrike Folkens) bekommt. Sie hat von dem wüsten Treiben ihrer Tochter keinen blassen Schimmer und weiß natürlich auch nicht, dass ihr Sprössling in einer Irrenanstalt wohnt.

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Mitbewohner Hans (Hartmut Kühne) leidet unter einem Putzzwang und gibt den peniblen Saubermann. Auch Marianne (Marian Hansing) ist ganz schön durchgeknallt. Die Liebhaberin der Volksmusik ist in der Klapse gelandet, weil sie für den Schnulzensänger Hardi Hammer (Uwe Meinköhn) schwärmt und diesen auf unerlaubte Weise nahegekommen ist. Ein weiterer Mitbewohner ist Willi (Maurice Meinköhn) – ein schüchternen und naiver Junggeselle, der ohne Schmusetier nicht leben kann.

Wichtige Rollen in dem verrückten Stück spielen zudem der Therapeut Rolf (Kay von Deetzen), die Tuppertante Herta (Kristin Warns) sowie der Reporter Freddi (Nico Micheel). Können sie das Chaos unter Kontrolle bringen und klären, wer und was hier wirklich verrückt ist?

Bestens in Szene gesetzt wurde die Aufführung von der Regisseurin Doreen Meinköhn. Helfer vor und hinter der Bühne sind Georg Schröder (Bühnenbau), Guido und Nico Micheel (Technik), Tineke de Witte (Soufleuse) sowie Ina Bruns und Angela Petz (Maske).

Die leicht verruchte und verwechslungsreiche Handlung kam bei den Gästen der Premiere richtig gut an. Nach dem gelungenen Auftakt der Herbstparty wurde im Waddenser Butjenter ausgiebig getanzt. Auch eine reichhaltige Tombola stand auf dem Programm.

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