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HARMENHAUSEN Drei Monate wurde an „Heut’ kommt ein anderer Weihnachtsmann“ gefeilt. Eine Arbeit, die sich gelohnt hat.

von Renate Detje HARMENHAUSEN - „Da bin ich ja echt gespannt“, äußert eine Zuschauerin erwartungsfroh, bevor sich der Vorhang zu dem Stück „Heut’ kommt ein anderer Weihnachtsmann“ hebt. Knapp drei Monate hat die neu gegründete Theatergruppe der Dorfgemeinschaft Harmenhausen den Einakter von Dagmar Seifert einstudiert. Nachdem die Premiere ein voller Erfolg war, führten die Laienschauspieler das Stück am Sonntag noch einmal im Dorfgemeinschaftshaus auf.

Wieder waren alle Plätze belegt und nach einer gemütlichen Kaffeetafel hob sich der Vorhang. Die Geschichte: Carl Bux (Klaus Niekamp) wird aus dem Gefängnis entlassen. Zwei Justizbeamtinnen (Sabine Tychsen und Birgit Schierenstedt) machen die Entlassungspapiere fertig und händigen ihm seine persönlichen Gegenstände aus. In all den vielen Jahren hinter Gittern, hat sich Bux einen langen Bart wachsen lassen – weshalb er dem Weihnachtsmann zum Verwechseln ähnlich sieht.

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Diesen Umstand macht sich der schlitzohrige Gauner zunutze. Er besucht als Weihnachtsmann verkleidet am Heiligen Abend die Familie Bremer. Werner Bremer (Jens Tychsen), ein skrupelloser Geschäftsmann, hat vor Jahren dafür gesorgt, dass sein eigener Bruder wegen angeblicher Unterschlagung ins Gefängnis kam. Carl Bux will den Bruder rächen.

Doch zunächst wollen die Kinder des Hauses Bremer, Jana (Gesa Schierenstedt) und Kevin (Hagen Niekamp) so gar nichts von dem Weihnachtsmann wissen: „Das ist doch irgend so ein blöder Rentner, von der Weihnachtsmann-Agentur“, vermutet Kevin. Doch als sich der Weihnachtsmann als Tausendsassa im Singen, Tanzen, Musizieren und Zaubern entpuppt, gucken alle begeistert zu. Der bullige Bodyguard (Timo Niekamp) wird kurzerhand per Hypnose außer Gefecht gesetzt. Die Ehefrau Jutta Bremer (Karin von der Pütten) wird mit einem nicht für sie gedachtem Dessous-Geschenk verwirrt und die Sekretärin Mona Kloth (Inge Niekamp) hat sowieso nur Augen für ihren Chef Werner Bremer.

Und da merkt keiner, dass der geniale Gauner der Ehefrau die sündhaft teuren Smaragde direkt von den Ohren stibitzt und so ganz nebenbei den Safe leer räumt. So kann der gerissene Spitzbube Kevins Frage, wo der Weihnachtsmann eigentlich wohnt, beruhigt beantworten: „In einem großen Haus unter Palmen, wo immer die Sonne scheint.“ Jubelnder Beifall und Bravorufe belohnen die Schauspieler und Regisseurin Elke Aschoff. Als Topuster fungierte Margot Schöndelen. Für Gesang und Instrumente war Hans-Werner Aschoff zuständig, den Bühnenbau und die Akustik übernahmen Dirk Poesthorst sowie Werner Schöndelen.

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