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Waddens Jede Menge Beifall gab es am Samstag im Saal der Gaststätte Butjenter für die Theatergruppe Waddens, die mit ihrer neuen Komödie „Reine Nervensache“ Premiere feierte. „Mir geht das Herz auf – ich bin total begeistert“, freute sich Doreen Meinköhn. Vier Monate lang hat die Hobby-Regisseurin mit ihrem Ensemble geprobt. Und die Arbeit hat sich gelohnt.

Dabei hatte Doreen Meinköhn zwischenzeitlich die Sorge gehabt, sie würde ihre Darstellerinnen und Darsteller überfordern. Zweifelsohne gibt es einfachere Theaterstücke als „Reine Nervensache“. Die Komödie von Wolfgang Binder zeichnet sich durch extrem schnelle Szenenwechsel aus. Und auch in den zahlreichen Dialogen geht es zu wie bei einem rasanten Pingpong-Spiel. Mehr als 30 Stücke hatte Doreen Meinköhn gelesen, ehe sie sich für „Reine Nervensache“ entschieden hatte. Wer welche Rollen übernehmen würde, hatte sie schon beim Lesen des Stücks im Kopf gehabt.

Die witzige Handlung rund um die verzweifelte und völlig überforderte Ehefrau Marion Hansen kam bei den rund 100 Premierengästen sehr gut an. Und die schauspielerischen Leistungen wurden mit viel Applaus belohnt.

Besuche von Verwandten können speziell sein – vor allem, wenn sich kurzfristig die Erbtante aus Argentinien ankündigt. Die ist keineswegs beliebt, ihr Besuch aber dennoch nicht völlig unwillkommen, denn der Familie sitzt der Obergerichtsvollzieher im Nacken. Marion ist also gut beraten, sich beim Besuch der Tante möglichst keine Patzer zu leisten. Und da ist es nur verständlich und naheliegend, dass sie die eine oder andere Geschichte über die eigenen Lebensumstände erfindet. Wenn sich derartige Täuschungsmanöver allerdings verselbstständigen, ist Chaos unvermeidlich.

Marion sieht sich mit immer mehr Besuchern konfrontiert, die plötzlich aufkreuzen und für ein heilloses Durcheinander sorgen, so dass die Situation schließlich vollends eskaliert.

Das ist bester Stoff für einen vergnüglichen Theaterabend. Running Gags wie der Satz „Keine Ahnung, da müssen Sie Marion fragen“ und die tolle Leistung des Ensembles tun ihr Übriges.

Wer am Freitag die Premiere mit vorausgehendem Buffet verpasst hat, sollte sich einen der folgenden Termine vormerken: Abendaufführungen sind für den nächsten und übernächsten Freitag, 12. und 19. Oktober, geplant. Theaterkaffee steht am Sonntag, 14 Oktober, auf dem Programm. Und zum Theaterfrühstück laden die Waddenser für den 21. Oktober ein. Karten und nähere Infos gibt es im Butjenter (Telefon   04733/1634). Theaterfreunde haben die Wahl, ob sie vor der jeweiligen Aufführung am Buffet, an der Kaffeetafel oder dem Frühstück teilnehmen möchten oder eben nicht. Der Eintritt nur zum Stück kostet 7 Euro.

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Emilia Naujok spielt Marion Hansen, Leon Schmitz ist ihr Ehemann Matthias. Bianca Poustourlis und Uwe Meinköhn sind im Stück als Marions Schwiegereltern zu sehen, Kristin Warns schlüpft in der Rolle der Tante Hedwig. Maurice Meinköhn spielt Lümi, Lena Beermann die Putzfrau Puschke, Hartmut Kühne den Obergerichtsvollzieher Meyer, Frederick Neehuis den Literaturagenten Harry Jungnickel und Lasse Malle einen Hausmeister. Nico Micheel tritt als Arzt und Briefträger auf und ist außerdem für die Technik verantwortlich. Als Topusterin fungiert Karin Hansing. Die Maske besetzten Angela Petz, Sophia Poustourlis und Ina Bruns. Das Bühnenbild hat Hans-Georg Schröder gestaltet.

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