Nordenham „Es war schön. Es war wieder ein außergewöhnliches Jahr“, sagte der 2. Vorsitzende und Spartenleiter Musik, Stefan Tönjes. „Kein Flop. Alles gut besucht“, zog der 1. Vorsitzende Dr. Burkhard Leimbach für die Sparte Wort knapp Bilanz. Die Jahresberichte des Vorstandes der Goethe-Gesellschaft Nordenham fielen während der Mitgliederversammlung wegen der Spohr-Diskussion (die NWZ  berichtete) recht kurz aus .

Ein bisschen länger dagegen sprach Kassenwart Cristian Müller, „denn wir müssen natürlich auf jeden Groschen schauen“. Etwa 40 000 Euro kostete das Programm 2015 – und unterm Strich waren die Ausgaben 2015 etwas höher als die Einnahmen, aber trotzdem: „Es hat gepasst und auch 2016 werden wir wieder über die Runden kommen.“

Dr. Werner Halle und Werner Hölscher bestätigten als Kassenprüfer eine vorbildliche Kassenführung, die Versammlung entlastete daraufhin einstimmig den Vorstand, dem neben Burkhard Leimbach, Stefan Tönjes und Cristian Müller auch Sandra Kaufhold-Scharrer angehört, und bestätigten das Quartett ebenso einstimmig durch Wiederwahl.

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Burkhard Leimbach überbrachte – wie immer – die herzlichen Grüße der Muttergesellschaft in Weimar, zu der neben der mit 325 Mitgliedern zweitgrößten Nordenhamer Ortsvereinigung 60 weitere mit etwa 7000 Mitgliedern sowie 20 ausländische Gesellschaften zählen.

Die Nordenhamer Goethe-Gesellschaft war durch die Diskussion über die Nazi-Vergangenheit des ehemaligen langjährigen Vorsitzenden Rudolf Spohr zwar nie aus dem Tritt gekommen, doch belastend war die Zeit offensichtlich schon.

Jetzt, nach der Entscheidung, dem 2006 verstorbenen Spohr die Würde des Ehrenvorsitzenden zu lassen, kann sich der Vorstand wieder ganz seiner liebsten Aufgabe widmen: Das Angebot eines niveauvollen und zum Teil außergewöhnlichen musikalisch-literarischen Programms für Nordenham.

Musikalisch begleitet wurde die Jahreshauptversammlung im Nordenham-Museum von Marleen Stempel, die einfühlsam und ausgesprochen lebendig auf der Einpedalharfe spielte.

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