Rodenkirchen Auf eine Europareise hat sich am Sonntagnachmittag eine ganz spezielle Reisegruppe begeben: das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen. Mit rund 400 Besuchern startete es seinen musikalischen Ausflug, angeführt von Kai Bölle, der sich als Schaffner betätigte.

Ausgangspunkt war der Bahnhof Rodenkirchen, der ja gleich neben dem Veranstaltungsort liegt. Ein kleiner Nachbau bildete in der Markthalle die Kulisse für das 45-köpfige Orchester. Dabei legten die Musikanten eine große Liebe zum Detail an den Tag: Auch die große nicht funktionierende Uhr durfte nicht fehlen. „Wir wollten authentisch bleiben, unsere Bahnhofsuhr geht ja auch nicht“, sagte der Vorsitzende Thorben Klein schmunzelnd.

Zuständig für das Bühnenbild, zu dem auch zwei Airbus-Flugzeugmodelle, eine kleine Eisenbahn, eine Wartebank, große Koffer und viele Nationenflaggen – genäht von Meike Eilers – gehörten, waren Kai Bölle, Joana Keppel und Kirsten Möbus. Eine ausgeklügelte Lichttechnik mit bunten Farben waren ein zusätzliches optisches I-Tüpfelchen für die Spieler und ihren Dirigenten Peter Abbenseth.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

So konnte die Europareise starten, und sie führte zunächst nach Luxemburg zur Eurovisionsmusik von Marc-Antoine Charpentier, bevor es nach Italien zu Giuseppe Verdi ging. Mit der Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß fuhr das Blasorchester auch nach Österreich, um später Jacques Offenbach zu besuchen. In Frankreich, Spanien, Russland oder Böhmen wurde ebenfalls Halt gemacht, und in Schweden brachte ein ABBA-Medley viel Schwung.

Einen Sologesang legte Kai Bölle beim Welthit von Elton John hin und performte „Don’t let the sun go down on me“ auf ganz eigene Weise. Noch einmal präsentierte er etwas später zusammen mit Sabrina Lübken einen Solo-Gesang zu Liedern des Amerikaners Cole Porter. Bei der Langstrumpf-Samba gaben sich Pippi, Annika und Tommy die Ehre und spielten am Bahnhof Ball.

Kurze Zeit darauf tanzten der Rodenkircher Wirt Kostas Papageorgiou und sein Koch Christos Tsolakidis einen stilechten Sirtaki zur bekannten Musik des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis.

Es war das insgesamt 32. Konzert seit Gründung des Vereins im Jahre 1976 und das 16. eigenverantwortliche Konzert von Peter Abbenseth, der die Musik zusammengestellt hatte. Zur Vorbereitung auf das Konzert hatten die Musiker 48 Stunden geprobt, sieben neue Stücke mussten sie einstudieren.

Thorben Klein bedankte sich bei Peter Abbenseth für die unermüdlichen Proben und sagte mit einem Augenzwinkern: „Er wurde nicht müde, wir schon!“ Auch bei den treuen Zuhörern bedankte er sich: „Ohne Publikum macht das Musizieren keinen Spaß.“

Er ehrte zudem langjährige Spieler und überreichte ihnen Präsente. Claudia Bovermann (30 Jahre), Ralf Hinrichs (25 Jahre), Kai Bölle (20 Jahre) sowie Tina Collin, Joana Keppel und Kirsten Möbus (alle 15 Jahre) freuten sich über diese Anerkennung ihres Engagements im Blasorchester sehr.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.