Nordenham Was macht so ein Pastor eigentlich, wenn er nicht gerade den Sonntagsgottesdienst hält? Um diese Frage ging es am Mittwoch bei der zweiten Veranstaltung des Herbstsemesters in der Veranstaltungsreihe Kiwi (Kinder wissen mehr). Nordenham Marketing & Touristik hatte zwei Referenten eingeladen, die es wissen müssen: Christopher Iven von der Kirchengemeinde Nordenham und Matthias Kaffka von der Kirchengemeinde Abbehausen. Die beiden Männer sind Pfarrer und sie haben weit mehr zu tun, als sich sonntags den Talar umzuhängen und ihre Predigt zu halten.

Die jungen Kiwi-Studenten bekamen eine Vorstellung davon, dass der Beruf des Pastors ziemlich abwechslungsreich ist: Hochzeiten, Beerdigungen, Konfirmandenunterricht, Kinderkirche, Kinderbibelwoche, Krankenbesuche, Telefonseelsorge, Bibelkreis, Gesprächsabende, Fortbildungen, jede Menge Sitzungen und vieles mehr. Da kommt einiges zusammen.

„Aber es ist ein toller Beruf, auch wenn er manchmal ziemlich anstrengend ist“, sagte Matthias Kaffka. Als Beispiel für eine Tätigkeit des Pastors führten die beiden Pfarrer das alljährliche Krippenspiel an. „Darauf freue ich mich immer besonders“, sagte Matthias Kaffka. „Man kommt mit vielen Menschen zusammen, uns es bringt mich in Weihnachtsstimmung.“

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Beispiel Nummer zwei: die Besuche bei Mitgliedern der Kirchengemeinde. Oft sind es Menschen, denen es schlecht geht, zum Beispiel Kranke, die Besuch vom Pfarrer bekommen. Die Pastoren sprechen den Kranken Mut zu oder hören ihnen einfach nur zu. Matthias Kaffka erzählte den Kindern, wie sie selbst in die Rolle eines Pastors schlüpfen können. Zum Beispiel, indem sie Oma und Opa besuchen, ihnen Gesellschaft leisten, mit ihnen spielen oder für sie einkaufen.

Mit rund 30 Kindern war die Kiwi-Vorlesung am Mittwoch schwach besucht. Aber die Jungen und Mädchen die gekommen waren, hatten es bestimmt nicht bereut. Sie bekamen einen lebendigen Eindruck davon, was den Beruf des Pastors ausmacht. Und sie erlebten zwei Experten, die es schafften, dass ihnen das junge Publikum eine volle Stunde lang aufmerksam zuhörte.


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Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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