Elsfleth Auf seiner Europatournee „Ich bete an die Macht der Liebe“ macht der Chor Maxim Kowalew Don Kosaken auch in Elsfleth Station. Am Donnerstag, 9. Februar, wird der Chor in der St.-Nicolai-Kirche (Nicolaiplatz) auftreten. Das Konzert beginnt um 19 Uhr (Einlass ist ab 18 Uhr).

Die Musiker präsentieren russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen, heißt es in der Ankündigung. Der Chor variiert sein sakrales Programm nach der jeweiligen Jahreszeit.

Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre, zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Geboren in Danzig, konnte sich Maxim Kowalew schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Bereits mit sechs Jahren bekam der junge Maxim Kowalew Geigenunterricht an einer staatlichen Musikschule und lernte, singend zu beten und betend zu singen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die russische Abstammung des Vaters weckte das Interesse an der Kultur des großen Landes im Osten in dem jungen Kowalew. Seine Mutter, die aus Deutschland stammte, gab dem Sohn den Blick aus dem Westen mit auf den Weg, heißt es in der Ankündigung.

Schon als Kind faszinierten den Jungen die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken. So stand für Maxim Kowalew schon früh fest, dass auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig.

Nach Opernengagements wirkte er in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles mit. Nach dem Diplom, sang Kowalew ab 1983 auf Bühnen in Westeuropa, den USA und Israel. Kowalew sang unter anderem im Ural- und Wolga-Kosaken Chor. Um seine Kenntnisse im Bereich der Chormusik zu perfektionieren, bereiste er russisch-orthodoxe Klöster und vertiefte sein Wissen beim Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau.

Größtes Vorbild blieb für Kowalew aber der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff. 1994 sang Kowalew schließlich in einem Chor, aus dem sich später die Maxim Kowalew Don Kosaken gründeten.

Im Programm, das sie in Elsfleth präsentieren, wechseln sich Chorgesang und Soli ab – die Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. Zum Konzertprogramm gehören Titel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ und „Marusja“.

Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 18 Euro im Kirchenbüro, in der Leselust (Steinstraße 21), im Holidayland Reisebüro (Steinstraße 31) und in der Touristik-Information (An der Kaje 1a). An der Abendkasse gibt es auch Karten, sie kosten 20 Euro pro Person.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.