BERNE „Ganz toll! Wunderbar!“ – So begeistert war das Publikum in der Berner Kulturmühle vom Auftritt der „Vocalartisten“ aus Bremen. Es war nicht der erste, jedes Mal gefeierte Auftritt von Ulrich Möllmann, Claudia Geerken, Julia Buckmann (alle Gesang) und Ulrike Lippe (Klavier) in der Kulturmühle und entsprechend erwartungsfroh hatte sich das Publikum zahlreich eingefunden.

„Willkommen, Bienvenu, Welcome“ mit diesem Hit aus dem Musical „Cabaret“ begann die Show, die einen Querschnitt aus der aktuellen Revue der „Vocalartisten“ darstellte. Und wie der skurrile Conferencier aus „Cabaret“ übernahm es Ulrich Möllmann an diesem Abend mit heiteren, witzigen und frivolen Sprüchen durch die Welt des Musicals und des Schlagers zu führen.

Die „Vocalartisten“ brauchen kein aufwendiges Bühnenbild, sie legen alles in Stimme, Kostüme und Maske. Und das ist einfach perfekt und haucht den Melodien, ob Musical oder Schlager zusätzliches Leben ein. Da tritt Möllmann im „Dittsche-Bademantel“ auf und löst das Problem der lästig gewordenen Ehefrau, vielleicht nicht elegant aber nachhaltig mit „Ich fahr' mit meiner Klara in die Sahara“, um sie dort den wilden Tieren vorzuwerfen. Kein Wunder, dass Claudia Geerken mit „Die Männer sind alle Verbrecher“ diese Missetat ahndet.

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Ein Medley mit bekannten Melodien aus „Mary Poppins“ schickt die Zuhörer in die Pause. „Jetzt geht es weiter, ich freu' mich drauf“, äußert sich eine Zuhörerin nach der Pause und sie hat recht, denn im diffusen Licht der Kulturmühle (wieder perfekt ausgeleuchtet von Hartmut Stöver) beginnt der „Tanz der Vampire“.

Als Kontrastprogramm dazu macht sich Claudia Geerken Luft mit „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“. Bezaubernd wirkt daneben Julia Buckmann, die als Kätzchen mit „Mondlicht“ aus „Cats“ wohlige Gänsehautgefühle aufkommen lässt.

Gerne lassen sich die männlichen Besucher von Geerken und Buckmann musikalisch umgarnen, wenn sie als „scharfe Schnitten“ (O-Ton Möllmann) des horizontalen Gewerbes aus „Jekyll and Hyde“ oder mit „Big Spender“ zu den Männern auf Tuchfühlung gehen.

Tosender Applaus belohnt die Sänger und die Pianistin am Ende des Programms und nur mit vier Zugaben entlassen die Zuhörer die „Vocalartisten“.

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