SCHWEI Quellen für Alltagslärm gibt es viele. Lärm ist überall, und mit immerzu offenen Ohren sind die Menschen ihm nahezu wehrlos ausgesetzt. Auch schon vormittags in den Kindergärten. Und so war es ganz und gar nicht zufällig, dass sich die Praktikantin Antje Hesse für ihr Projekt „Seid ganz Ohr“ in der Kindertagesstätte „Lüttje Lüü“ in Schwei entschloss.

Wie sie nach wenigen Tagen bemerkte, klagten Kinder über viel zu viel Lärm in den Gruppen, worauf die 20-jährige Blexerin ihr Klangprojekt ins Leben rief. Der Anstoß dazu musste aus der Gruppe kommen, die Kinder hätten durch ihr Verhalten den Anstoß dazu gegeben, merkte die Erzieherin Miriam Mogwitz an.

Antje Hesse besucht seit einem Jahr die Fachschule für Sozialpädagogik in Elsfleth. Den Schwerpunkt legt sie während ihrer zweijährigen Ausbildung auf Integration. Von der Schule war ihr die Aufgabe gestellt worden, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und umzusetzen.

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In den drei Wochen innerhalb ihres acht Wochen währenden Praktikums näherte sich Antje Hesse dem Thema auf besondere Weise: Sie ließ die Kinder – ihre Gruppe umfasste acht Mädchen und Jungen – mit Ohrenschützern durch den Schweier Kindergarten laufen. Auch die Funktionsweise des Ohres stellte sie anhand von Bildern vor und machte so deutlich, was der Ohrenarzt sehen kann. Dass Geräusche in der Dunkelheit ganz intensiv zu hören sind, erfuhren die Kinder gleichfalls. Geräusche aus dem Kindergarten wurden noch auf CD aufgenommen. Zum Abschluss besuchte die kleine Gruppe ein Tonstudio in Blexen.

Mit dem Ergebnis ihres Klangprojekts ist Antje Hesse zufrieden. Die Kinder seien nun, was das Thema Lärm betrifft, sehr sensibilisiert. Sie wüssten jetzt viel besser, wie störend und schädlich Lärm sein könne. Das alles hat sie in ihrer Analyse niedergeschrieben, denn zu jedem Projekt gehört eine schriftliche Vorplanung mit anschließender Reflexion, wie sie betont.

Es gab natürlich Vorgaben. So hatte Antje Hesse die Aufgabe, mit einer kleinen, integrativen Gruppe zu arbeiten. An Stellwänden im Kindergarten dokumentierte sie ihre Arbeit und informierte auch die Eltern in einem Brief darüber. Dem Team der Kindertagesstätte stellte sie ebenfalls das Ergebnis ihre Arbeit vor.

Nach der Ausbildung, da ist sich Antje Hesse ganz sicher, möchte sie gerne im integrativen Bereich arbeiten. Das Arbeiten mit den Erzieherinnen in Schwei habe ihr sehr viel Freude bereitet.

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