Brake Der Name Tony Carey ist verbunden mit einigen der größten Musiker der vergangenen Jahrzehnte. Peter Maffay, Anne Haigis, Zed Yago oder Ritchie Blackmore sind nur einige der Musiker, mit denen Tony Carey bislang im Laufe seiner Karriere zusammenarbeitete.

Seit 1975 auf der Bühne

Seit 1975 steht der mittlerweile 60-jährige Amerikaner, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt, schon auf der Bühne. Seiner Musikalität hat dies keinen Abbruch getan, wovon sich am Sonnabend knapp 60 Gäste im Central-Theater überzeugen konnten. Tony Carey präsentierte sich gut gelaunt dem Braker Publikum. Ganz ohne Star-Allüren und mit vielen Anekdoten – und natürlich einer Fülle an Liedern aus fast 40 Jahren – entführte er das Publikum zurück in die Zeit der Rockballaden, der Jack Kerouac’schen Sehnsucht und der Friedensbewegung.

An seinem Stamminstrument, dem Keyboard, aber auch an der Gitarre präsentierte der ehemalige Rainbow-Keyboarder eigene Stücke und Interpretationen anderer Künstler. Auch sein in Deutschland wohl bekanntestes Stück „Room with a view“ fehlte nicht.

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„Viele meiner Lieder haben eine merkwürdige Geschichte“, gestand Tony Carey in der Anmoderation zu seinem Hit aus dem Dreiteiler „Wilder Westen inklusive“. „Viele Lieder sind eigentlich düster, aber das verstecke ich hinter der Melodie.“ Diese Art, etwas Melancholisches fröhlich zu verkaufen, nennt er „chocolate-covered arsenic“ – Arsen mit Schokolade überzogen.

Von Liebe und Freiheit

Wie sehr Tony Carey seine Musik liebt, wurde bei jedem einzelnen Lied deutlich. Oft mit geschlossenen Augen singend, umspielte immer wieder ein versonnenes Lächeln die Lippen des Musikers. Besonders deutlich war diese Begeisterung in eingängigen Stücken wie „Storyville“ über das Rotlichtviertel von New Orleans, über Liebe, Freiheit und Sehnsucht.

Während der erste Teil des Konzertes mit Stücken wie dem Liebeslied „Looking at the moon“, „Good Night America“ oder dem sehr persönlichen „Hallelujah“ eher ruhig und besinnlich war, ging es im zweiten Teil etwas rockiger zu. Fast drei Stunden lang spielte und sang der Musiker, sehr zur Begeisterung des Publikums. Mehrere Zugaben und stehende Ovationen beschlossen den Abend im Kulturzen-trum.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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