ECKWARDEN Nachdem die Feuerwehr Eckwarden im vergangenen Jahr ihrem Feuerwehrball in eine Löschparty umgetauft hatte, gab es bei der Neuauflage am Sonnabend gleich eine weitere Änderung: Nicht mehr wie in den Vorjahren üblich einen Dreiakter brachten die Darsteller der Wattspökers auf die Bühne, sondern einen Einakter. Die Wattspökers beschränkten sich auf einen 45-minütigen Theaterspaß, um den Abend nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Das war auch ganz im Sinne der Besucher im fast vollbesetzen Saal des Eckwarder Hofs. „Gudrun hett Drillinge“ hieß das Stück, mit dem die Wattspökers den Abend eröffneten.

„Ein Dreiakter zu Beginn der Löschparty ist doch ziemlich lang“, sagte der Wattspöker-Regisseur Ingo Laddach, „da ist es dann schon schnell 23 Uhr, bevor die eigentliche Party losgehen kann. Deshalb haben wir uns entschieden, nur einen Einakter aufzuführen und einen Dreiakter gesondert zu spielen.“

Abordnungen zu Gast

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Zu der Feier waren auch Abordnungen der Feuerwehren Tossens und Burhave erschienen. Schon um 21 Uhr wurden Lose für die große Tombola verkauft und Discjockey Chris konnte mit der Musik vom Plattenteller loslegen.

Für beste Stimmung im Saal hatten zuvor die Laienschauspieler gesorgt. Bei „Gudrun hett Drillinge“ geht es im Hause Schaap (plattdeutsch für Schaf) drunter und drüber. Gudrun Schaap (Sabrina Timmermann) ist mit ihren Drillingen ein wenig überfordert. Aber bei den Neugeborenen handelt es sich nicht etwa um ihre Kinder. Es sind die Lämmer von Mutterschaf Gudrun. Der gleiche Name ist ein blöder Scherz von Nachbarin Inge (Adi Siefken), der noch für einigen Wirbel sorgen wird. Denn nach der Geburt der Drillinge leistet sich die Nachbarin noch so einen Witz und setzt eine Anzeige in die Zeitung. „Hurra, wir sind zu viert – Gudrun Schaap“. Dass damit das Schaf und nicht die Frau gemeint ist, merkt natürlich niemand.

So kommt Kurierfahrerin Selma (Ute Boedecker) ins Haus und soll Geschenke zur Geburt der Drillinge abgeben. Da erfährt sie, was im Hause Schaap alles los ist: Zwei Drillinge sind weiß und einer schwarz, die beiden Mädchen werden angekettet, weil sie den Jungen nicht saugen lassen wollen, Vater Max hat sich mit einer Kette aufgehängt und Frau Gudruns Ehemann ist schon seit elf Monaten auf Montage. Selma versteht die Situation natürlich nicht und verwechselt Menschen und Schafe. Aber für sie ist klar: Polizei und Jugendamt müssen her.

Auch der Lokalreporter Fredi Mackenhoff (Dirk Toellner) hat von der Geburt der Drillinge erfahren und möchte darüber berichten. Nachdem er vermeintlich alle Fakten und Bilder beisammen hat, will er aus den Zuständen im Hause Schaap die Geschichte seines Lebens machen. „Drillinge im Stall angekettet – Vater erhängt sich – Mutter geistig verwirrt“ ist seine Schlagzeile für die Titelseite. Und ausgerechnet jetzt kehrt Gudruns Ehemann Gernot (Tobias Timmermann) von der Montage heim. Als er von den ganzen Vorkommnissen und den Drillingen erfährt, ist er verständlicherweise außer sich. Erst Tierarzt Dr. Stichweh (Alexander Seilnacht) kann alle Beteiligten beruhigen und klar stellen, dass es sich bei den Drillingen um Lämmer und nicht um Menschen handelt.

Wiederholung folgt

Eigentlich wollten die „Wattspökers“ das Stück „Gudrun hett Drillinge“ nur bei der Löschparty aufführen. Aber nachdem es so viele Anfragen gegeben hat, soll es am Sonntag, 4. Dezember, doch eine Wiederholung geben. Beginn ist um 15 Uhr mit einer Kaffeetafel im Eckwarder Hof.

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