ATENS Dem schlechten Wetter getrotzt: Die Geburtstagsfeier des Störtebeker-Bades zum 40-jährigen Bestehen war ein Erfolg. Das lag vor allem daran, dass viele Aktivitäten unter dem schützenden Dach stattfanden. Die Angebote im Außenbereich und das Freiluft-Konzert am Abend hingegen litten unter dem kalten Regenwetter. „Insgesamt war der Tag jedoch sehr gelungen", zog Betriebsleiterin Ilka Smit ein positives Fazit.

Los ging es am Sonnabend bereits um 10 Uhr. Die Tauchportgruppe des SV Nordenham bot ein Schnuppertauchen an. Am Mittag nahm Bürgermeister Hans Francksen, der auch den Startschuss für die Rutschmeisterschaft gab, die offizielle Eröffnung vor. Eigentlich wollte das Stadtoberhaupt selber durch die Rutsche schlittern, aufgrund einer Verletzung musste Hans Francksen aber passen.

In mehreren Durchgängen ermittelten 60 Teilnehmer die Sieger in vier Altersklassen. Ziel war, so schnell wie möglich die 67 Meter lange Wasserrutsche hinunter zu kommen. Hans Francksen nahm die ersten Zeiten. „So schnell hatte ich die nicht erwartet", zeigte sich der Bürgermeister überrascht. Die beste Zeit erreichte der Titelverteidiger Jürgen Hollander mit 13:09 Sekunden. „Beim Niedersachsenentscheid in Wolfsburg habe ich mir eine neue Technik abgeguckt, die ich heute angewendet habe“, verriet der 44-Jährige sein Erfolgsrezept. In diesem Jahr wird er Nordenham erneut bei den Niedersachsenmeisterschaften in der Autostadt vertreten. Zweiter wurde Timo Ohmstede (13:47) vor Thorsten Batke (13:56).

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Für Spaß und Unterhaltung war an verschiedenen Stationen gesorgt. Unter anderem beteiligten sich der Zirkus Fantaasi und der Schiffsmodellclub Nordenham. Die meisten Kinder vergnügten sich aber mit einem neuen Wasserspielgerät – einer aufgeblasenen Insel, die fast so groß wie das Schwimmbecken in der Breite ist. „Die Insel wird ab jetzt jeden Dienstag beim Spielenachmittag aufgebaut“, kündigte Ilka Smit an.

Am späten Nachmittag war Vorsicht angesagt: Das Jugendparlament hatte den ersten Nordenhamer Arschbombenwettbewerb ausgerufen. Im Stile einer echten Meisterschaft bewertete eine Jury die Sprünge vom Dreimeterturm.

Doch es gab nicht nur Spiele, sondern auch Informationen: Im Foyer war eine Ausstellung zur Geschichte des Bades zu sehen. „Die lassen wir noch die nächste Woche stehen“, sagte Ilka Smit.

Den musikalischen Abschluss gestalteten im Außenbereich zwei Bands. Zunächst heizte No Man’s Land aus Butjadingen den etwa 50 wasserfest gekleideten Besuchern ein. Anschließend übernahm die Osnabrücker Coverband 30 cm Neuschnee das Kommando auf der mobilen Bühne, die neben dem Außenpool aufgebaut war.

„Für die Bands war es sehr schade, dass aufgrund des Wetters so wenige Besucher da waren“, sagte Ilka Smit, die ansonsten aber sehr zufrieden war. Die Betriebsleiterin sprach einen großen Dank an alle Helfer und teilnehmenden Gruppen aus: „Die haben eine super Arbeit geleistet.“

Ergebnisse der Rutschmeisterschaften, bis 10 Jahre: 1. Saskia Schulz, 2. Chantal Schottemeier, 3. Torge Stähr; bis 12 Jahre: 1. Delas Sayers, 2. Maikel Tavan, 3. Domenik Schwarting; bis 14 Jahre: 1. Vanessa Schlitzke, 2. Niklas Blömer, 3. Dennis Schottemeier; über 14 Jahre: 1. Jürgen Hollander, 2. Timo Ohmstede, 3. Thorsten Batke. Einige Pokale sind noch nicht abgeholt worden und stehen im Störtebeker-Bad bereit.

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