Nordenham „Ich finde es bewundernswürdig, wie besonnen und umsichtig Sie die Versammlung führten.“ Viel Lob für den Vorsitzenden Burkhard Leimbach gab es zum Abschluss der Jahreshauptversammlung der Nordenhamer Goethe-Gesellschaft im Nordenham-Museum.

Mit ruhiger Hand

Burkhard Leimbach hatte mit ruhiger Hand Emotionen und Aufgeregtheit aus der Diskussion um die Aberkennung des Titels eines Ehrenvorsitzenden für Rudolf Spohr genommen (die NWZ  berichtete) und um Aufschub für die Entscheidung gebeten, da längst noch nicht alle Hintergründe geklärt und abschließend bewertet seien.

Viel Lob gab es aber auch für den gesamten Vorstand: „1000 Dank für die Beförderung des Glücks aller Mitglieder“, lobte ein Versammlungsmitglied. Diesmal war das „überaus abwechslungsreiche und interessante“ Programm des vergangenen Jahres gemeint. Es waren sechs Konzerte, „alles große, ganz tolle Musikerlebnisse“, so Stefan Tönjes in seiner Bilanz als Verantwortlicher für die Sparte Musik – und sechs Vorträge, „kein einziger Flopp“, so Burkhard Leimbach für die Sparte Literatur und Wissenschaft.

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Die Zufriedenheit der Mitglieder spiegelt sich wider in einer sehr stabilen Mitgliederzahl von über 300. Ihre Beiträge bilden den Grundstock für ein anspruchsvolles Programm und geben dem Kulturverein Planungssicherheit.

Allerdings wären, so der Vorsitzende, die Programmkosten ohne Mäzene und Sponsoren dennoch nicht zu schultern. Insbesondere bedankte sich Burkhard Leimbach für Zuwendungen von der Stadt Nordenham, der Landessparkasse zu Oldenburg, der Oldenburgischen Landschaft und der Kulturstiftung der Stadt. Großzügig habe sich auch Birgit Bethge gezeigt, die ein Konzert mit Thomas Hecker (Oboe) und Janka Simowitsch (Klavier) in memoriam ihres verstorbenen Mannes Dr. Klaus Bethge spendierte.

Trotz der hohen Gagen für international renommierte Musiker und qualitativ hochwertige Referenten steht die Nordenhamer Goethe-Gesellschaft nach Auskunft des Kassenwartes Cristian Müller auf gesunden Füßen. Es gebe sogar eine kleine Rücklage, um eventuelle Risiken abfedern zu können.

Für Stefan Tönjes war dieser Bericht Anlass, eine Diskussion um eine Erhöhung der Eintrittspreise anzustoßen. „Wir sind viel zu billig und weichen erheblich ab von den Preisen, die andere Vereine verlangen“, sagte er. „Nur 13 Euro für einen Klassikabend, das ist schon fast ein wenig peinlich. Einem Pianisten wie Alexander Krichel, der auf internationalen Bühnen zuhause ist, darf ich das gar nicht erzählen.“

Höherer Eintritt?

Die Goethianer kamen überein, auf der im Mai anstehenden außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Thema Spohr die Idee, den Eintritt zu erhöhen, noch einmal zu besprechen. In diesem Zusammenhang solle auch über eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages nachgedacht werden, regte ein Versammlungsmitglied an.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden die vier Vorstandsmitglieder Burkhard Leimbach, Stefan Tönjes, Sandra Kaufhold-Scharrer und Cristian Müller einstimmig wiedergewählt. Neue Kassenprüfer sind Dr. Werner Helle und Werner Hölscher.

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