„Vergnögte Tankstell“ zum vierten Mal

Die Spielschar Stollhamm führt den plattdeutschen Dreiakter „De vergnögde Tankstell“ noch ein viertes Mal auf. Am Sonntag, 15. Juli, geht ab 19 Uhr im „Huus an‘n Siel“ der Vorhang auf. Die ersten drei Aufführungen am vergangenen Wochenende waren so gut angekommen, dass sich die Spielschar spontan zu einem vierten Auftritt entschloss.

Elf Darsteller sind im „Huus an‘n Siel“ zu erleben. Auch ihre Gesangseinlagen kamen sehr gut an.

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Von Jochen Eilers

Stollhamm Drei vergnügliche Stunden haben die Zuschauer jetzt beim Stollhammer Theaterabend erlebt. „De vergnögte Tankstell“ hieß das Theaterstück, das die Spielschar Stollhamm im „Huus an‘n Siel“ aufführte. Anlass war das 100-jährige Bestehen des Bürgervereins.

Unter der Regie von Maike Janßen aus Seefeld stellten die elf Akteure nicht nur ihre darstellerischen Fähigkeiten unter Beweis. Sie boten auch einige Gesangseinlagen, die – inhaltlich teils küchenphilosophisch, teils witzig – die Zuschauer begeisterten. Begleitet wurden die Lieder von Timo Dierks.

Das Stück spielt zu Beginn der Wirtschaftswunderzeit. Gerd Jensen (Enno Rennies), der für viel Geld eine Tankstelle gebaut hat, und sein Tankwart Wilhelm Block (Wolfgang Stolle) warten auf Kundschaft – meist vergeblich. Denn wegen der schlechten Dorfstraße meiden die wenigen Autofahrer das Geschäft. Der nächste Wechsel droht zu platzen – und dann ist die Tankstelle weg. Jensens letzte Hoffnung: Er wird Werksfahrer bei einem großen Motorradhersteller. Sein großes Hobby sind nämlich Motorradrennen. Vielleicht würde er sogar mal gewinnen, wenn sein Beifahrer Wilhelm nicht zu alt und zu dick wäre.

Bei einem inszenierten Unfall lernt Gerd Jensen den jungen Hans Hansen (Monika Hattermann) kennen. Der überredet Jensen, dass er beim großen Rennen in Rodenkirchen im Beiwagen sitzen darf. Was Jensen nicht merkt: Hans ist eigentlich ein Mädchen und heißt Dolly. Bei dieser Sache haben auch der Arzt Dr. Ramm (Jürgen Geberzahn) und der fliegende Händler Hannes Pusch (Hans Gerd Hansing) ihre Finger im Spiel.

Bei der zweiten Konfliktlinie im Stück geht es um die neue Straße, die im Dorf gebaut werden soll. Deswegen ist der neue Kreisbaurat Werner Stürmer (Hans-Jörg Niederfeld) im Ort. Er verliebt sich in Heike Menke (Rita Linneweber), die Tochter des Bauern Krischan Menke (Werner Böltes), der im Gemeinderat noch gegen die neue Straße ist. Auch der Landwirt Kassen Kreimann (Tobias Laddach) macht Stimmung gegen die neue Straße.

Schließlich kommt es, wie es kommen muss: Fast alle wissen, dass Hans Hansen eine Frau ist – nur die resolute Haushälterin Mieke (Ingeborg Laverenz) merkt immer noch nichts. Aber weil alles darauf hindeutet, dass sich die Fotoreporterin Ellen Lund (Sabrina Timmermann) an Gerd Jensen heranmacht, wird Dolly eifersüchtig und kämpft um ihre Liebe zu dem Rennfahrer.

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