Abbehausen Eine Pension, die gar keine ist. Ein Vermieter, dem die vier Wände gar nicht gehören. Ein Besitzerpärchen auf dem Weg nach Mallorca, das aber plötzlich und unverhofft doch wieder in der Tür steht.

Ein verdeckter Ermittler der Finanzbehörden, verkleidet als Scheich aus Dubai. Eine Ölquelle, die niemals da war. Und schließlich Opa Hubert und seine heimliche Liebe Anneliese und ihre Träume von einem Häuschen in der Toskana. Ausgesprochen turbulent und kurzatmig geht es zu beim plattdeutschen Dreiakter „Pension De wilde Hingst“, der am Montagabend im Abbehauser Dorfkrug Premiere feierte.

Heitere Wortspielchen

Ein Stück mit viel Charme und betont vertraut, einfach gestrickt, gelegentlich etwas anzüglich, nie hintergründig, mit heiteren Wortspielchen, viel Wortwitz und spritzigen Versprechern, ausgefeilter Gestik, routinierter Mimik und schrillen Kostümen. Ein Stück eben mit geschickt gewählten Zutaten für ein zündendes Feuerwerk.

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Und wieder haben die Abbuser Spoaßmoaker mit „De wilde Hingst“ aus der Feder von Carsten Schreier einen Volltreffer gelandet. Natürlich war auch die mittlerweile achte Premiere der rührigen Abbehauser Theatergruppe im Nu ausverkauft. Zu den 180 nummerierten Sitzplätzen mussten sogar noch Stühle hinzugestellt werden.

Das Publikum amüsierte sich prächtig und bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus. Es genoss einen ausgesprochen gemütlichen und kurzweiligen Abend. Ganz so wie er begonnen hatte: mit einem Gläschen Sekt und allerlei Klönschnack.

Die beiden Jugendlichen Tarek Padeken und Jule Pieperjohanns bedankten sich im Namen der Spoaßmoaker – und natürlich „opp Platt“ und namentlich – bei den zahlreichen Sponsoren des Laientheaters. Und sie „vertellten“ in kurzen Worten den Inhalt des von Heino Buerhoop ins Plattdeutsche übersetzten und von den Akteuren ins Abbehauser Lokalkolorit eingebetteten Schwanks.

Seit Ende August hatten die Laienspieler zunächst mit dem dreimaligen Lesen des Textbuches im Stuhlkreis und dann live auf der Bühne geprobt, zweimal wöchentlich an „übern Daumen“ fünfzig Übungsabenden.

Am Montag endlich öffnete sich der Vorhang für Ute Bliefernich, Waltraut Frerichs, Dieter Jantzen, Ute Löning, Ralf Müller, Helmut von Nethen, Anne Padeken, Reiner Gebauer und Frank Pieperjohanns. Gerade so als wollten sich die Premierengäste bei jedem Einzelnen bedanken, wurde jeder auch beim Betreten des Gastraums der Pension „De wilde Hingst“ einzeln beklatscht.

Helfer im Hintergrund

Der Schlussapplaus galt dann natürlich aber auch all den Helfern und Freunden der Abbuser Spoaßmoaker, die während der Proben im Hintergrund und jetzt im Saal des Dorfkrugs vor Ort aktiv mit angepackt hatten – insbesondere Hannelore Hoffmann (Inspizientin), Karin Schindler (Topuster), Norbert Hoffmann (Technik) und Horst Rebmann (Maske). Für den Bühnenaufbau übrigens hatte Helmut Bergstädt verantwortlich gezeichnet.

->  Die Karten für den Dreiakter „Pension De wilde Hingst“ finden rasanten Absatz. Für die zehn geplanten Aufführungen wurden bereits weit über 1600 Plätze verkauft oder reserviert.

->  Lediglich für die Abendtermine am 2., 4., 5. und 6. Januar ab 19.30 Uhr können im Vorverkauf im Landhotel Butjadinger Tor oder an der Abendkasse noch Karten erworben werden.

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