Juliusplate Heißes Wetter, kühle Getränke und uriger Jazz aus den 1920ern Jahren und der Zeit des New-Orleans-Revivals rund drei Jahrzehnte später – besser hätten die Voraussetzungen für einige richtig entspannte Stunden an der Juliusplate nicht sein können.

Die „Waterend Jazzmen“ lockten am Pfingstsonntag weit mehr als 200 Gäste zum traditionellen Jazzfrühschoppen auf den Campingplatz. Vom Kleinkind bis zum Senior reichte die Altersspanne des bunt gemischten Publikums, das es sich auf mitgebrachten Picknickdecken, Campingstühlen oder an den Tischen auf der großen Wiese neben dem Spielplatz unter den schattigen Bäumen und Pavillons bequem gemacht hatte.

Ulrich Pätz gehörte eher zufällig zu den Gästen und war anschließend noch mehr vom Campingplatz und seiner ganz besonderen Atmosphäre begeistert. Mit dem Wohnwagen campierte der ehemalige Schulleiter der Eschhofschule Lemwerder an der Juliusplate, um der Wesermarsch nach langer Zeit einmal wieder einen ausgiebigen Besuch abzustatten. „Die Musik ist wirklich toll – genau wie alles hier. Dass sich hier alle Camper und Gäste so wohl fühlen, liegt zum allergrößten Teil an der guten Betreuung von Ehepaar Brammer. Sie verstehen es, stets im netten Ton dafür zu sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Das begeistert auch unsere Platznachbarn, die schon seit vielen Jahren herkommen. Da habe ich solange in Lemwerder gewohnt und das hier nicht gekannt“, schmunzelte der Urlauber.

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Den Jazzfrühschoppen gab es mittlerweile schon zum 18. Mal, schätzte Campingplatzbetreiber Olaf Brammer, der sich freute, dass sämtliche Stellplätze über die Feiertage belegt waren. „Natur, Ruhe und Erholung, sind die Regeln, die auch Pfingsten auf dem Platz gelten. Aber an die Nachtruhe halten sich sogar die großen Gruppen, die derzeit hier sind“, so Brammer.

Ruhig war es allerdings am Sonntagvormittag ausnahmsweise einmal nicht, denn neben den Campern genossen Ausflügler der gesamten Region die Musik der „Waterend Jazzmen“. „Wann gibt es in der Nähe solch ein tolles, kulturelles Angebot für umme? Eigentlich wollte unser Sohn das Saxophon aus der Nähe sehen. Nun spielt er jedoch lieber mit seiner Schwester am Strand“, freute sich ein Vater, der nun überraschend kinderlos mit seiner Frau ein kühles Bier zur heißen Musik genoss. So wie er hatten auch die anderen Besucher nur lobende Worte für den Jazzfrühschoppen übrig, bei dem bisher auch stets das Wetter mitspielte.

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