Eckwarden Die Pension läuft gut, die Tochter ist glücklich verlobt und die Gattin sieht über gelegentliche Abstürze ebenso großzügig hinweg wie über das zeitaufwendige Hobby im Schmetterlingsverein: Jochen Hahntritt hat allen Grund, seinen Ruhestand nach Kräften zu genießen. Doch der beschauliche Hausfrieden wird jäh gestört. Denn auf der Bühne der Gaststätte Eckwarder Hof gibt es plötzlich „Een Säugling toveel“.

Das ist der Titel der Neuinszenierung der Eckwarder Theatergruppe De Wattspökers. Die Premiere findet bei der Löschparty des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Eckwarden am Sonnabend, 25. Oktober, ab 20 Uhr im Eckwarder Hof statt.

In dem Einakter aus der Feder von Joachim Grabbe wird Jochen Hahntritt (dargestellt von Ingo Laddach) die Ankunft „seines Säuglings“ mitgeteilt. Nach 24 Jahren glücklicher Ehe nun das? Wiebke Hahntritt (Monika Peters) ist fassungslos. Im Lichte der postalischen Ankündigung eines Freundes, auf der Durchreise „den Säugling“ vorbeizubringen, erscheinen die langen Abende ihres Mannes im Schmetterlingsverein auf einmal in einem ganz anderen Licht.

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Und auch sein Vereinskamerad und künftiger Schwiegersohn Knut (Mathias Albers) gerät in Misskredit. Für Mutter und Tochter Gesa (Svea Boedecker) sowie Angestellte Tekla (Alie Siefken) ist klar: Der Verein widmet sich mehr den heißen Faltern und flotten Käfern auf zwei Beinen als den geflügelten Insekten. Der Zorn der Furien ergießt sich auf „düsse Mannslüe“, die ohnehin alle unter einer Decke stecken. Nur kann der „lüttke Wurm“, der so überraschend angekündigt wurde, für seine Existenz natürlich am allerwenigsten. Allem Ärger zum Trotz müssen schnell Babysachen her.

Für den beharrlichen Möbelvertreter (Oliver Verhoef), der nach jedem Rauswurf erneut auf der Türschwelle steht, hat in dem allgemeinen Chaos niemand Zeit.

„Een Säugling toveel“ ist wieder eine Gemeinschaftsproduktion der Mitglieder der Theatergruppe De Wattspökers. Nach der Premiere am kommenden Sonnabend sind zwei weitere Aufführungen für Freitag, 31. Oktober, um 20 Uhr und für Sonntag, 2. November, um 15 Uhr im Eckwarder Hof geplant.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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