Brake Wie geht nochmal das Braker Osterfeuerlied? Über dieser Frage grübelte Gerhild Heeren und wandte sich hilfesuchend an die NWZ. Vier Bürger meldeten sich mit der Lösung: der Text des Osterfeuerliedes liegt der Redaktion nun vor – gleich in mehreren Versionen. Die längste kommt von Hans-Günther Müller:

Wi sammelt wat to’n Osterfür, de olen Teertunn’n sünd to dür.

Wüllt ji us wat geben, schött ji ok lange leven.

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Ostern, Ostern kumm heran, hett de Dochter noch kin’n Kirl,

wünsch wi ehr’n goden Mann, de veel Geld verdeenen kann.

Hebt ji Höhner swart un witt, Eier nehmt wi ok geern mit.

Hebt ji Höhner swart un gäl, Eier kricht wi nich toväl.

Mudder krich de Gaffel, un lang us eene Mettwuss rut, een ist nix,

twee is wat, dree, denn gaht wi usen Padd.

Lat us nich to lange stahn, denn wi möt noch wieter gahn,

Möt noch ganz denn Moor henup, dor giff’t wat mit de Ballastschupp.

An eine kürzere Version des Liedes erinnert sich Anja Moorhusen:

Wi sammelt ok wat tot Osterfür

Dat Heu un Stroh dat is so dür

Wöt ji de Freude ok mitbelewen

Möt ji ok mol Schof Stroh afgeben

Hebt ji Höhner schwart und witt

Eier nehmt wi ok woll mit, Een is nix, twee is watt, dree

denn gott wie usen Patt.

zwei Versionen geschickt. „Das haben wir in Neuenfelde gesungen“, erklärt sie. Ihre Lieder ähneln der Version von Hans-Günther Müller, haben aber auch abweichende Zeilen:

Geben se us een von’n Paap sein Ei, een ist nix, twee is wat, geben Se us drei;

den gaht wi us Padd!

Se wat Heu un Stroh doot geben, schööt Se den Spaaß ok mitbeleben. Eine weitere Version kommt von Friedrich Backenköhler. Sie wurde von einer Leserin handschriftlich in der Redaktion abgegeben. Darin heißt es unter anderem:

Riem, riem, riem, de Speck hangt unnern Wiem,

de Eier in dat Nest, dat is use Fest.

Witten Twirn, swarten Twirn,

giezige Lüü de gävt nich gern.


Die Redaktion rezitiert den Text auf der Facebook-Seite der Wesermarsch-Zeitung unter   www.facebook.com/wesermarschzeitung 

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Friederike Liebscher Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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