LEMWERDER Die siebte Stele symbolisiert den Integrationsgedanken. Deutsche und türkische Flaggen schmückten die Moschee.

von Axel Zimmermann

Zu einem zweitägigen Fest lud der Türkische Kulturverein Lemwerder am Sonnabend und Sonntag in die mit deutschen und türkischen Nationalflaggen geschmückte Moschee am Hansering ein. Auch außerhalb des Versammlungshauses wartete ein attraktives Angebot auf die Gäste. So wurden in einem Zelt vor der Moschee von Frauen zubereitete türkische Spezialitäten serviert.

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Im Zuge des Festes enthüllten Vertreter des Kulturvereins und der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lemwerder die siebte Gedenkstele des so genannten Meinungsskulpturenpfades. Dabei handelt es sich um einen Teil des Kulturprojektes „Aufwachen – Jetzt wird geträumt!“, das 2006 in Angriff genommen und weitgehend abschlossen werden konnte. Die aus gebranntem und bemaltem Ton bestehende Stele bei der Moschee wurde von deutschen und türkischen Jugendlichen angefertigt und beschäftigt sich mit dem Thema „Integration“. Mitgewirkt an dem Projekt haben auch die Kunstpädagogin Heike Krey, Ingrid Otto, Adda Reinken, Karin Detmering, Heino Krapp, Werner Ley und Günther Weich.

Als Vertreter der Pastoren, die sich an diesem Wochenende nicht in Lemwerder aufhielten, war der Kulturreferent der Evangelischen Akademie in Oldenburg, Uwe Fischer, zur Einweihung gekommen. Nach Auffassung von Fischer zählen die sieben Stelen Lemwerders zu den Höhepunkten des Kulturprojektes. Dr. Carsten Dähnhardt, Mitglied des Gemeindekirchenrates, würdigte das Engagement der Jugendlichen und lobte ihre Kreativität.

Viel Applaus erhielt eine türkische Volkstanzgruppe aus Delmenhorst. Besonders zwei kleine Tänzerinnen, die sich eine türkische und eine deutsche Fahne auf die Backen geschminkt hatten, wurden begeistert aufgenommen. Der Vorsitzende des Türkischen Kulturvereins Nurettin Özkan zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Festes: Nicht nur seine Landsleute, sondern auch deutsche Gäste hätten sich für die Kultur ihrer seit Jahren in Lemwerder lebenden türkischen Mitbürger interessiert.

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