NORDENHAM In der knapp achtjährigen Geschichte des Vereins Theater Fatale war dieses Jahr ohne Zweifel das aufregendste. Im Mittelpunkt stand der Umbau des Güterschuppens an der Müllerstraße, den der Verein seit zwei Monaten als Spielstätte nutzt. Hinzu kamen zwei Theaterstücke. Für den harten Kern der Fatalen war der Terminkalender voll. Am Freitagabend ließen die Fatalen bei ihrer Hauptversammlung die vergangenen Monate Revue passieren. Vorsitzender Wolfgang Heeren richtete ein großes Dankeschön an alle Aktiven, die bei den Projekten mitgewirkt haben.

Über 7000 Arbeitsstunden haben die Fatalen nach einer langen Verhandlungs- und Planungsphase geleistet, um den Güterschuppen für ihre Zwecke herzurichten. Aus einer Industriebrache ist ein neues Theater- und Kulturzentrum entstanden, das ganz Nordenham zugute kommen soll. Das Theater Fatale will den Güterschuppen nicht alleine nutzen, sondern ihn auch anderen Kulturschaffenden zur Verfügung stellen. Dafür wird zurzeit ein Nutzungsvertrag erarbeitet. Als nächste Veranstaltung findet an der Müllerstraße am kommenden Sonnabend, 17. November, unter dem Motto „Rock in the Factory“ ein Konzert mit der Beatles Memory Band aus Oldenburg statt, das der Round Table Nordenham für einen guten Zweck veranstaltet.

Das Theaterspielen ist bei den Fatalen trotz der Bauarbeiten nicht zu kurz gekommen. Im Frühjahr sahen in der Jahnhalle rund 800 Zuschauer das Stück „Von Mail zu Mail“. Zur Einweihung des Güterschuppens spielte das Theater Fatale im September und Oktober die Boulevard-Komödie „Außer Kontrolle“ – vor insgesamt gut 1700 Zuschauern. Die beiden Produktionen waren sehr erfolgreich, dafür sprach Spielleiter Detlef Glückselig allen Beteiligten großes Lob aus.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im kommenden Frühjahr wird das Theater Fatale die Komödie „Fachwechsel“ aus der Feder von Frank Pinkus spielen. Das Stück soll den Auftakt eines Theatersommers im Güterschuppen bilden, den die Fatalen anlässlich des 100. Nordenham-Geburtstags im Auftrag der Stadt organisieren wollen. Für Dienstag, 4. Dezember, sind alle Nordenhamer Bühnen und Theatergruppen von Schulen zu einem Treffen im Güterschuppen eingeladen. Ab 20 Uhr soll dort das Konzept für den Theatersommer vorgestellt werden.

Intensiv will sich das Theater Fatale künftig um die Jugendarbeit bemühen. Dabei hofft der Verein auf Synergieeffekte, die sich durch die geplante Nutzung des Bahnhofs ergeben (die NWZ berichtete). Außerdem ist es ein Ziel der Fatalen, die Anzahl der Schauspieler zu vergrößern. Wer beim Theater Fatale mitspielen möchte, kann sich an Spielleiter Detlef Glückselig ( 4987) wenden oder einfach in den Güterschuppen kommen. Dort treffen sich die Fatalen jeden Donnerstag ab 19 Uhr.

Bei der Hauptversammlung waren auch einige Regularien abzuarbeiten. Bernhard Röper wurde auf dem Posten des 2. Vorsitzenden bestätigt. Die Kasse werden künftig Hans-Jürgen Strauch und Ute Röper prüfen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.