ECKWARDEN Viel Szenenapplaus und lautes Gelächter ernteten „De Wattspökers“ für ihr neuestes Stück „För de Katt“, das am Sonnabend beim Feuerwehrball der Eckwarder Ortswehr im „Eckwarder Hof“" seine Premiere feierte. Darauf mussten die Eckwarder knapp 70 Jahre warten, denn der lustige Dreiakter aus der Feder von August Hinrichs sollte bereits 1938 in Eckwarden beim Kameradschaftsabend von der Niederdeutschen Bühne aufgeführt werden, doch dazu kam es dann nicht mehr. Das hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr in ihren historischen Aufzeichnungen herausgefunden.

In dem Stück erweist sich die Mühlenbesitzerin und Gastwirtin Katrin Geerken (Ute Boedecker) als äußerst sture Person, die den Tod ihres von ihrem Nachbarn Gerd Tapken (Hans-Gerd Hansing) erschossenen geliebten Katers Peter beklagt. Das Tier wurde beim Jagen und Töten der Hühnerküken des Großbauern Tapken erwischt und der fackelte nicht lange und zückte sein Gewehr.

Nun verkauft Katrin ihr Land, auf dem ein Reitplatz entstehen soll, nicht mehr an Tapken und bringt damit ihren cholerischen Nachbarn auf die Palme. Sehr überzeugend spielte Hans-Gerd Hansing seine mehrmaligen Wutanfälle und polterte mit hochrotem Kopf über die Bühne.

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Rechnungssteller und Auktionator Peter Mählmann (Dirk Töllner) soll nun Katrin bei ihrer Klage gegen Bauer Tapken helfen, der zu einer Zahlung von 100 Mark gezwungen werden soll. Der ungepflegte und durstige Mählmann erfährt, dass die Gastwirtin eine äußerst gute Partie ist und wandelt sich vom Strauchbesen in eine Schuhbürste. Katrins Tochter Meta (Tanja Schröder) hat ebenfalls keine Lust mehr auf Nachbarssohn Peter (Ralf Bode) und flirtet lieber mit dem Gast und Steuerberater Peter Kruse (Ingo Ladach), dem von allen gehassten „Schnottlappen" aus der Stadt. Dass findet Peter Tapken natürlich nicht gut und macht sich aus Trotz an die Mühlenmagd Fieken (Sabrina Timmermann) ran, sehr zum Missfallen von Mühlenknecht Frerk (Tobias Ladach), der eigentlich mit Fieken liiert ist.

Regie bei „För de Katt“ führte Torben Heinen, der ser gespannt war, da am Premiereabend alle Darsteller erstmalig gemeinsam auf der Bühen standen. Souffleuse Isa Bruns hatte zwar manchmal etwas mehr zu tun, aber es gab keine größeren Pannen. Für die Bühnentechnik waren Thomas Büsing und Wilfried Schröder verantwortlich und in der Maske sorgten Michaela Emmert und Beate Immoor für ein adäquates Aussehen der Mimen.

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