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Harmhausen Der November ist meist trist. Das ist der Grund, warum die Theatergruppe Harmenhausen sich gerade diesen Monat für ihre Aufführungen aussucht. Und die Rechnung von Regisseurin Elke Aschoff ging erneut auf. Die Theaterleute sorgten im Harmenhauser Dorfgemeinschaftshaus dafür, dass es jede Menge Spaß gab.

Mit 40 Jahren sei es Zeit, Sohn Theo endlich an eine Frau zu bringen, meint Mutter Helga Bauer. Und um dieses Vorhaben dreht sich dann auch alles in dem Dreiakter von Jennifer Hülser. Thomas Windhorst als Theo meisterte die Rolle als „Plörre trinkender“ Nesthocker in Kuschel-Pantoffeln perfekt. Von seinem „Fanclub“ im Publikum gab es für den „passionierten Briefmarkensammler“ immer wieder Szenenapplaus.

Aber auch die anderen Schauspieler glänzten in ihren Rollen. Nicht nur Mutter Helga (Karin von der Pütten) schmiedete Pläne, ihren Sohn unter die Haube zu bringen. Auch Theos Kumpel Hans (Hagen Niekamp) wollte auf diesem Gebiet etwas nachhelfen. Angesichts eines mehr als ungünstigen Timings gab es zunächst aber allerlei Missverständnisse.

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Mutig übernahm Neuling Daniela Felbert bei ihrem ersten Auftritt die Rolle der Prostituierten Chantall. Genauso wie die esoterisch angehauchte Eleonore Dünnfrack gerät sie von einem Desaster ins nächste. Nicht ganz unschuldig daran ist Hausmädchen Annabell (Inge Niekamp), die schon lange ein Auge auf Theo geworfen hat.

Wie wandlungsfähig sie ist, beweist in dieser Rolle Andrea Bartiz-Wetzel. Nach ihrem Debüt als Tierärztin im vergangenen Jahr ist sie diesmal als schrullige Typ-Beraterin mit langen roten Haaren kaum wiederzuerkennen. Kay Johannesmann gab derweil den furchteinflößenden Zuhälter. Die Rolle des Elektrikers Paul Blitz, der ungewollt eine Nacht mit Eleonore Dünnfrack verbringen darf, übernahm Klaus Niekamp.

Immer wieder lautes Gelächter, begeisterte Zwischenrufe und ganz viel Applaus gab es für „Theo und die Frauen“. „Die Nervosität vor der Premiere bleibt, selbst wenn es mittlerweile unser achtes gemeinsames Theaterstück ist“, sagte Regisseurin Elke Aschoff nach der gelungenen Aufführung.

„Das Schöne ist, dass man hier die Darsteller persönlich kennt“, freute sich einer der Zuschauer. Aber auch die Besucher, die zum ersten Mal ein Stück der Harmenhauser sahen, waren hellauf begeistert. Die einzige Beschwerde, die im Nachhinein laut wurde, war, dass die Karten so schnell ausverkauft waren. Die Akteure wollen nun über einen weiteren Aufführungstermin nachdenken. Das wäre auch dem guten Zweck dienlich, für den die Erlöse bestimmt sind. 1 Euro von jeder Eintrittskarte geht an den Kindergarten Neuenkoop.

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