Sürwürden Kaum war die Kasse am Sonnabend geöffnet, strömten auch schon zahlreiche Besucher auf das Gelände hinter der Gaststätte Kiek mol rin. Das Experiment Scha(r)f-Rock-Festival konnte beginnen.

Noch am Vormittag hatten die Organisatoren angesichts des Schauerwetters überlegt, das Konzert in den Saal der Gaststätte zu verlegen. Doch die Mit-Initiatorin Ramona Schütte wurde mehrfach aufgefordert, das Konzert unbedingt draußen stattfinden zu lassen. Und so wurde dann auch dort der Grill angeheizt und die ersten Würste auf den Rost gelegt, damit die Gäste von Beginn an versorgt werden konnten. Für das Kulinarische an diesem Abend sorgte der Wirt Klaus Drechsler.

Probleme mit dem Ton

Im Laufe des Abends wurden dann noch mehr als 200 Besucher gezählt, im Vorverkauf hatten die Organisatoren 130 Karten unter das Volk bringen können. „Ich bin total überwältigt“, sagte Ramona Schütte, die zu Beginn des Konzerts die Besucher begrüßte.

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Dann hatten zunächst einmal Am I Five aus Nordenham ihren Auftritt. Gut geschützt, aus einer kleinen Halle heraus, ließ die Gruppe ihre Songs über den Platz klingen. Die Band, genau wie die Lokalmatadoren Eo Ipso und Wild at Heart aus Brake, gab alles und rockte das kleine Festival, einzig am Ton haperte es. Vieles von dem, was die Musiker zum Publikum ins Mikrofon sprachen, oder auch einzelne Songpassagen kamen nicht klar durch die Lautsprecher bei den Zuhörern an. Das tat der Stimmung auf dem Platz jedoch keinen Abbruch, denn schließlich ging es auch darum, sich mit Freunden zu treffen, zu quatschen, Musik zu hören und einfach Spaß zu haben.

Am I Five, die Coverband aus Nordenham, hatte die Songs „So lonely“, „No roots“, „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ und viele mehr mitgebracht. Bei Eo Ipso bestimmte vor allem Deutsch-Rock die Songs, gelegentlich eise auch aus eigener Feder. Bevor jedoch die Songs wie „ABC-Alarm“, „Bäume“, „Alkoholiker“ und „Leben auf Zeit“ erklingen konnten, mussten noch einige technische Probleme gelöst werden.

Und auch einen Regenschauer mussten die Festivalbesucher über sich ergehen lassen. Kurzerhand wurden aus der Gaststätte große Sonnenschirme an die Besucher verteilt, die sich in kleinen Gruppen darunter sammelten. Eo Ipso hatte dann auch noch einen eigenen kleinen Fan-Club mit dabei. Dessen Mitglieder tanzten ausgelassen vor der Bühne und hatten sichtlich Spaß. Und auch der Regen machte für eine kurze Zeit Pause. Die Stimmung war gut.

Als die Braker Rock- und Coverband Wild at Heart die Bühne enterte, schüttete es teilweise wie aus Kübeln, das hielt aber etliche Gäste nicht davon ab, im Regen vor der Bühne zu tanzen. Allerdings konnte das Problem mit der Abstimmung des Tons auch im Laufe des Konzerts nicht gelöst werden.

Abruptes Ende

Gegen 24 Uhr wurde der Auftritt von Wild at Heart nach einer Stunde abrupt abgebrochen, weil die Polizei dies gefordert hatte. Einige Anwohner hatten sich wegen der Lautstärke beschwert.

„Wir sind dennoch total zufrieden, die Bands haben alle super gespielt“, resümierte Ramona Schütte am Sonntagmorgen. „Wir werden uns die Tage alle zusammen setzten und alles besprechen. Aber wahrscheinlich wird das Scha(r)f-Rock-Festival alle zwei Jahre stattfinden.“

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