In’e Zeidung stunn wat över „Weckmännchen.“ Dar muss ik innerlich smustergrienen. Weckmänchen? Nee, bi us heet dat eenfach Stuutenkirl. Un an den Stuutenkirl denken, dat weer jüst dat sülvige at an den Sünnerklaas denken.

Woans weer dat doch damols affloopen, at ik mien iersten Stuutenkirl backt hebbt?

Ik müss mi besinnen – ik weer woll so neegen or tein Johr oolt. Dat weer doch een Deeg mit Gest wäsen un för de Oogen nähm man Rosinen un Manneln för de Knööp.

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Ik weet noch de Knüüteree gung mi bannig in’e Arms. Man mit den olen Spröök van mien Oma: Ik wupper di, ik bupper di, ik war di buppernelln, de Buuk, de schall di quelln!

Dar gung dat al vääl lichter. Un denn keem dat Formen. De Arms un Beenen wurrn bannig langtrukken, man de Deeg keem jümmers woller torüch na de Midde to. Dat leegste avers weer de Sack. Den droog he doch över de Schuller up’n Rüürch. Ik knüddel dar ‘ne Kugel un drück dat up’n Rüürch. Nee, dat gung nich. De ganze Kirl böög sick över den Knüddel hendaal. Mama keem vörbi un meen: „Dat geiht nich, Deern, de wat unegol bruun.“

Na, is doch eenfach denn kriggt he den Sack up de Schuller. De Kugel wurr nu plattdrückt un gägen den Kopp sett.

Opa keem un keek, grien un sää: „Dat’s ja gediegen. De Kirl hett ja twee Köpp.“ Tja, he harr ja recht, dat seehde so ut, at wenn de Stuutenkirl wohrhaftig twee Köpp harr. So gung’t uk nich.

Nu gung mien Lust to’n Backen al sinnig över Buurd. Man een Idee harr ik noch. De Sack kummt an’e Grund gägen sien Fööt. Dacht un uk al maakt. De Klacks Deeg sehde nu al ‘n lüttjet bäten gries ut van all dat Mähl un knüddeln. Dar leeg he nu un ik bestaun mien Wark. Tja, un dar keek Papa mi över de Schuller un sää ganz lies: „Dat süht ja ut, at wenn de Kirl dree Beenen hett.“

Nee, nee, dar wull man mol wiesen wat man al kunn un wat Besünners für de Familje maken. Wat keem dar bi ruut? Man wurr blots utlacht. Aver ik wull mi doch nich argern. Nee, nu ierst recht. De ganze Deeg wurr woller tohoopkloppt, wurr nochmol knüttert: Ik wupper di, ik bupper di, ik war di buppernelln, de Buuk, de schall di quelln. Denn wurr he utrullt, at so’n Stäbel torechtdrückt un keem in Backoaben. Achteran keem dar Zuckerguss up un de Manneln un Rosinen uk noch babenup un farich weer dat Ganze.

Jedereen kunn sick wat affsnieden. Mit een gode Tass Tee un frische Botter upsmeert weer’t denn doch noch wat för de Leckersnuuten wurrn.

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