Stollhamm Das Schlagzeug von Manfred Schmidt-hüsen zu strapazieren, das machte den Ferienpasskindern besonders viel Spaß. Elf Jungen und Mädchen waren zu Gast im Übungsraum der Gruppe Butjenter Speelwark in der alten Schule in Stollhamm. Sie musizierten dort nicht nur, sondern bauten auch selbst Instrumente.

Sechs Mitglieder der Gruppe hatten zu einem Schnuppernachmittag mit Instrumentenbau eingeladen. Einen Sack Flöhe zu hüten, wären für die Speelwark-Mitgliedern vermutlich leichter gewesen als die Beaufsichtigung der quirligen Ferienpasskinder. Die nämlich konnten es gar nicht abwarten, endlich ihre selbst gebastelten Shaker zum Einsatz zu bringen. Ein solches Instrument zu bauen, ist gar nicht so schwer.

Man braucht dafür ein Stück Rohr, breites Klebeband, eine lange Schnur und eine Mischung aus Erbsen, Reis und Bohnen, damit’s im Inneren auch schön rasselt. „Notfalls kann man mit den Zutaten auch ein leckeres Essen zubereiten“, scherzte Justus Mendelsohn, der gemeinsam mit Albert Mumme den Bau von Shakern und Regenmachern leitete.

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Für einen Regenmacher, der ein rieselndes Geräusch macht, ist ein Bambusrohr mit einem Durchmesser von etwa fünf Zentimetern nötig. „Man kann auch Plastik nehmen, es klingt dann nur nicht so gut“, sagte Albert Mumme. Der acht Jahre alte Maximilian aus Widders bastelte mit Justus Mendelsohn noch ein Stück Maschendraht zurecht. Es sorgt, richtig platziert, innerhalb des Rohres, für das Rieseln, mit dem Medizinmänner bei den Naturvölkern den Regen herbeibeschworen. Bei der Trockenheit dieses Sommers würden sich Landwirte und Gartenbesitzer sicher über ein solches Instrument freuen.

Die Ferienpasskinder bastelten auch Panflöten aus dicken Strohhalmen und Zupfinstrumente aus einem kleinen Karton und Gummibändern. Gemeinsam mit Manfred Schmidthüsen sangen alle ein Lied, setzen dabei ihre selbst gebauten Instrumente ein und ließen sich zum Abschluss eine leckere Bratwurst vom Grill schmecken.

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