Harmenhausen Für allerbeste Karnevalsstimmung ist es nicht nötig, ins Rheinland zu fahren. Den Beweis lieferten am Wochenende wieder die Mitglieder der Dorfgemeinschaft Harmenhausen. Mit ihrem bunten Programm, zu dem Büttenreden, Funkenmariechen oder immer wieder „Raketen“ und der Schlachtruf „HaHeHi“ gehörten, füllten die Jecken an drei Tagen die Plätze ihres Dorfgemeinschaftshauses. Nach dem zweieinhalbstündigen Programm hielt es die Gäste dann nicht mehr auf ihren Plätzen, denn am Freitag und Sonnabend ging die Karnevalsfeier anschließend mit Musik und Tanz fröhlich weiter.

Als Moderator machte Udo Meyering gekonnt die Ansagen der 14 Darbietungen des Abends. Den Auftakt machten, wie es sich für Karneval gehört, die Funkenmariechen, die fröhlich durch den ganzen Saal marschierten. Und mit dem „Schni-Schna-Schnappi-Tanz“ knüpften die „Kindergartenkinder“ von Daniela Döding nahtlos daran an. Danach konnten sich „Herr Müller-Lüdenscheid“ und „Dr. Klötner“ im antiquierten Badeanzug und mit Duschhaube nicht einigen, ob nun Wasser oder die Badeente in die Wanne dürfen.

Männertanzgruppe

Auch die „Teens“ beteiligten sich nach einem Jahr Pause wieder mit einem Tanz, der das Publikum derart mitriss, dass er sogleich noch einmal aufgeführt wurde. Zu begeisterten „HaHeHi´s“ animierte auch der zehnjährige Tim Wenke die Zuschauer, der mit akrobatischen Breakdance-Drehungen über den Fußboden wirbelte. Der krönende Abschluss des ersten Teils war jedoch die Männertanzgruppe, die mit Strumpfhosen zu einer langen, schwarz-weißen Reihe verbunden, tanzten. Ohne zu stolpern und immer schön im Takt drehten Inge Niekamps „Jungs“ ihre Runden auf der Tanzfläche, die sie nicht ohne Zugabe verlassen konnte.

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Die Damentanzgruppe hatte nach der Pause und dem Ausflug der Männergruppe nach „Büttenwarder“ ihren ersten Auftritt des Abends. Zum Glück tanzten sie „Weil ich ein Mädchen bin“ ein wiederholtes Mal, so dass auch die Gäste im anderen Teil des Saals die typischen „80er-Jahre-Outfits“ von vorne sehen konnten. Etwas schade war hingegen, dass bei dem späteren Auftritt für einen Teil der Besucher erst am Ende des Auftritts die Vorderseiten der Damen sichtbar wurden. Dafür hatten sich die acht Frauen als krönenden Abschluss ihrer Darbietung die nicht ganz freiwillige Unterstützung von Udo Meyering und Klaus Niekamp geholt.

Rückblick im Reim

Viel zu lachen gab es bei dem gereimten Jahresrückblick von Pastor Ingmar Hammann in der eigens dazu herein geschobenen Bütt, bei der „wilden Hilde“, die verzweifelt versuchte ihrer Freundin den Begriff „Cholesterinspiegel“ zu erklären und immer wieder bei den Ansagen des Moderators. Als Stewardessen kamen schließlich zum finalen Höhepunkt die zehn Männer erneut herein geschwebt und grüßten „…als Flieger die Sonne“. Bei einer unausweichlichen Zugabe und dem anschließenden Finale aller Mitwirkenden nahmen sie einfach das Publikum in einer langen Polonaise mit auf die Tanzfläche, um dort bis in den Morgen zu feiern.


Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
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