Berne /Lemwerder Die Vorbereitungen der Vereine und Gemeinschaften für das traditionelle Aufstellen eines Maibaums zur Begrüßung des Wonnemonats sind in den Gemeinden Berne und Lemwerder weitgehend abgeschlossen. Nun hoffen die jeweiligen Organisatoren auf zahlreiche „Seh-Leute“ und einen gnädigen Wettergott. An den nachstehenden Orten wird, verbunden mit einer kleinen Feier, an diesem Donnerstag jeweils ein Maibaum aufgestellt. In Lemwerder wird auf dem Rathausvorplatz, Stedinger Straße, ein rund 20 Meter hoher Maibaum aufgestellt. Zuvor wird der Baum mit einem Festumzug zum Standort gebracht. Die Umzugsteilnehmer starten im Hansering, begleitet vom Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg. Kurz nach 18 Uhr sollten die Umzugsteilnehmer auf dem Rathausvorplatz angekommen sein. Bis Mitternacht wird der Baum von der „Interessengemeinschaft der Maibaumsetzer Lemwerder“ bewacht. Der Baum wird zum Monatsende, genau am 30. Mai, wieder abgebaut.  Gegen 19 Uhr wird auch auf dem Platz am Dorfgemeinschaftshaus in Bardewisch ein Maibaum aufgestellt. Verantwortlich zeichnen dafür die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bardewisch und des Lemwerder Turnvereins. Der Bardewischer Spielkreis Arche Noah und Pastor Arne Hildebrandt begleiten die Zeremonie.

Grußwort von Neuke

 Die Siedlergemeinschaft Deichshausen-Lemwerder wird bereits gegen 17 Uhr ihren rund 15 Meter hohen Maibaum an der Kreuzung Buddeneck/Stedinger Straße/Tecklenburger Straße aufstellen. Bürgermeisterin Regina Neuke wird im Anschluss ein Grußwort sprechen. Bis 22 Uhr wird es Livemusik geben, die Gäste haben dann Gelegenheit zum Tanzen oder Zeit für einen Klönschnack bei Bier und Bratwurst.   Zum Tanz in den Mai laden die Interessengemeinschaft Rastplatz, die Feuerwehr und der Sportschützenverein Weserdeich sowie die Stedinger Landjugend am Donnerstag ein. Um 18 Uhr wird auf dem Rastplatz Weserdeich zur Musik des Elsflether Spielmannszuges „Die Seeräuber“ zum vierten Mal der Maibaum gesetzt. Anschließend kann im Festzelt getanzt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Berne stellt einen prächtig geschmückten Maibaum traditionell auf dem Breithof vor dem Rathaus auf. Das soll an diesem Donnerstag pünktlich um 19 Uhr geschehen. „Der Berner Maibaum ist einer der größten seiner Art im Landkreis Wesermarsch“, betont Stefan Krings, Vorsitzender des Fördervereins der Ortswehr. Er hofft, dass deshalb besonders viele Gäste den Weg zum Breithof finden werden.

Das Setzen des Maibaums wird von Vorführungen der Kinderturngruppe des Stedinger Turnvereins begleitet. „Die Kinder haben in den vergangenen Wochen fleißig Tänze eingeübt“, berichtet Stefan Krings. Einziger Wermutstropfen dieser Veranstaltung ist, dass es diesmal keine Livemusik geben wird. „Viele Gruppen haben mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen“, weiß Stefan Krings. Wieder andere hätten darunter zu leiden, dass vielfach die Bereitschaft fehle, „sich sozial oder ehrenamtlich zu engagieren“, bedauert der Fördervereins-Vorsitzende.

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In den vergangenen Jahren hatte die Marchingband Brake, die sich derzeit im Umbruch befindet, und davor der Fanfaren- und Spielmannszug aus Vielstedt für die musikalische Begleitung der Feier gesorgt. Dass es keine Livemusik geben wird, soll die Besucher aber nicht davon abhalten, in den Mai zu tanzen, sagt Stefan Krings.

Der Förderverein würde sich während der Veranstaltung auf dem Breithof über eine Spende für das Maibaumsetzen freuen. „Auch für uns wird es immer schwieriger, diese Tradition aufrecht zu erhalten“, erklärt er.

60. Veranstaltung

 Die Dorfgemeinschaft Harmenhausen feiert einen runden Geburtstag: Diesmal wird zum 60. Mal ein Maibaum aufgestellt. Geplant ist, dass der prächtig geschmückte Baum – die Dorfgemeinschaft hatte im Vorfeld um „Grünspenden" für die Ausschmückung gebeten – gegen 19 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt wird. Danach wird in geselliger Runde gefeiert.

Bei allen Veranstaltungen in den Gemeinden Berne und Lemwerder haben die Organisatoren für ausreichend Essen und Getränke gesorgt. Zumeist wird es außerdem kleine Unterstände wie beispielsweise Zelte geben, falls das Wetter nicht mitspielen oder es in den Abendstunden doch deutlich kühler werden sollte.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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