Nordenham Laut, lauter, Starchild: Ihr rockiges Debüt mit dem Nordenhamer Schlagzeuger Michael Ehré lieferte die Band jetzt in der Nordenhamer Jahnhalle ab. Aufwärmen für Wacken war das Motto. Beim legendären Metal-Open-Air spielt die Gruppe an diesem Donnerstag von 23.55 bis 0.40 Uhr.

Aber vorher war das Nordenhamer Kulturzentrum an der Reihe. Rund 150 Besucher kamen in die Jahnhalle.

Den Anfang machte die Vorband Into Salvation. Sie heizte dem Publikum mit selbstgeschriebenen Songs wie „Beyond The Stars“ und „Follow“ schon mächtig ein. Außerdem stellte sie einen neuen Song vor. Mit „Holt die Feuerzeuge raus und nehmt euren Dämon in den Arm“ leitete Sänger Marc Wedmann eine Ballade ein. Das Publikum verabschiedete die Support-Band gebührend mit kräftigem Applaus.

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Nach der Pause ging es dann richtig los: Sänger Sandro Giampietro, der seit vielen Jahren mit Comedian und Musiker Helge Schneider tourt, musste sich zunächst für seine Halsentzündung entschuldigen – von der man aber später nichts merken konnte. Starchild zeigte sich gut eingespielt. Es war nicht nur das Debüt der Band, sondern auch die Release-Party für die erste CD, die ebenfalls den Namen Starchild trägt.

Zu jedem Song konnte Sandro Giampietro eine Geschichte erzählen – zum Beispiel zu „Morning Star“. „Ich muss mir immer den Tag vorstellen, an dem der Mond auf die Erde kracht“, erzählte der Sänger. Dennis Hormes, selbst erst vor einigen Monaten als Gitarrist zur Band gestoßen, fügte sich gut ins Gesamtbild ein. Insgesamt präsentierte die Formation einen melodischen Metal, der den Zuhörern gefiel.

„Esmeralda“, wie ihr Künstlername lautet, überzeugte durch ihre virtuosen Violin- und Synthezisersoli, die sich oft ziemlich verzerrt dem typischen Metal-Genre annäherten. Zum Ende wirkte die Stimmung gelockert. Michael Ehré am Schlagzeug begleitete „The Entertainer“ von Scott Joplin in einer ungewohnten und lustigen Metal-Version.

Metal-Konzerte finden in der Jahnhalle eher selten statt. Jahnhalle-Programmchef Stefan Jaedtke: „Bei vielen Musikgruppen gibt es einen lokalen Bezug, wenn es den nicht gibt, werden Konzerte von Bands und Künstlern in der Jahnhalle mitunter nicht so gut besucht“, bedauert er.

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