Rodenkirchen Mit musikalischen Einlagen des Blasorchesters der Turn- und Musikvereinigung Stadland sowie des St.-Matthews-Chores beging die Gemeinde Stadland ihren Neujahrsempfang in der Markthalle. In bewährter Manier moderierte Schulleiter Jürgen Janßen die Veranstaltung, zu der vor allem Vertreter der Vereine und Institutionen, Gewerbetreibende und Politiker eingeladen waren.

Auf einer Leinwand flimmerten 70 Fotos mit Ereignissen des Jahres 2015, während der Chor ein romantisches „Take me home“ anstimmte. Immer wieder trat Bürgermeister Klaus Rübesamen ans Mikrophon und schilderte in einem Rückblick wichtige Ereignisse, Aktionen und Entscheidungen aus 2015 und wagte auch einen kleinen Ausblick auf 2016.

Er erinnerte an die Rathaus-Renovierung, an die Zusammenkunft der Bürgervereine, an das Unternehmerforum, den Tourismusbeirat, die neue Homepage und die zusammen mit den Bürgervereinen angeschaffte Weihnachtsbeleuchtung.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Leider ist Stadland eine Haushaltssicherungs-Kommune geworden, daher waren Steuererhöhungen unvermeidbar“, erklärte Klaus Rübesamen und erinnerte auch an die hohen Rückstellungen für den jung ausgeschiedenen ehemaligen Bürgermeister Boris Schierhold.

Die Unternehmerrunde versuche Stadland als Wirtschaftsstandort voranzubringen und wünsche sich ein weiteres Gewerbegebiet an der Bundesstraße. Zur Flüchtlingssituation in Stadland sagte der Bürgermeister: „Bislang gab es keine Probleme, Wohnraum zu bekommen.“ Doch nach den Vorfällen an Silvester in Köln, hab es in Stadland Absagen gegeben. „Integration kann nur mit der Unterstützung aller gelingen“, appellierte Klaus Rübesamen an alle Anwesenden. Es habe Nachmittage der Begegnung gegeben und neuerdings das internationale Café im Gemeindehaus. „Diese Entwicklung möchte ich für Stadland nicht missen“, sagte der Bürgermeister.

Als negativ beschrieb er die Situation bei der Flurbereinigung, bei der Stadland kein Mitspracherecht mehr habe. Positiv sei, dass die Olympiastraße in 2016 eine neue Fahrbahndecke bekommt und die Vorbereitungen für den Verbindungsweg Kötermoorer Weg begonnen werden.

Im touristischen Bereich würden mehrere Projekte angestoßen, die zu neuen kommunalen Fahrradwegen führten und damit ein zusätzlicher Anziehungspunkt seien.

Auch die Ausgestaltung des Naherholungsgebietes Klei-nensiel werde fortgesetzt und beginne in Kürze mit ersten Rodungsarbeiten. Die Umbaumaßnahmen der Markthalle stehen ebenfalls auf der Agenda.

Klaus Rübesamen bezeichnete erneut Stadland als geschichtliches und kulturelles Zentrum der Wesermarsch, das man auch entsprechend darstellen müsse.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.